Schulen als "McDonalds der Erziehung"

Schulen als "McDonalds der Erziehung"

Erkelenz (an-o/hewi) - Mit dem Theaterstück "Multiple Choice" des Neuseeländers Roger Hall lieferte die English Drama Group des Cornelius-Burgh-Gymnasium einen mitunter humoristischen Beitrag zur derzeitigen Diskussion über den Wert unseres Schulsystems - auf englisch.

Die Geschichte ist leicht erzählt und ein wenig skurril: Eine alleinerziehende Mutter nimmt ihren Sohn von der Schule, weil er dort eher gehemmt als gefördert wird, wie sie in einem Gespräch mit der Direktorin erkennt "Die Schulen sind der McDonalds der Erziehung", erkennt sie - frei übersetzt.

Textsicherheit überzeugte

In kurzen Worten: Die Geschichte schaukelt sich hoch bis zur richterlichen Anhörung, und der lange abgetauchte Vater taucht auf und will auf einmal mitreden. Am Ende entscheidet sich Paul für die Schule, und irgendwie wird dann alles gut.

Noreen Trojan, Peter Landmesser und ihre Mitstreiter auf der Bühne überzeugten in ihren Rollen und vor allem durch ihre Textsicherheit.

Mit "Multiple Choice" präsentiert die Englisch Drama Group unter der Leitung der Lehrerinnen Margitta Eckhardt und Ulrike Sachsenhausen schon im siebten Jahr Theater in englischer Sprache. Was damals als Projekt eines Englischkurses begann, ist am Cornelius-Burgh zu einer festen Einrichtung geworden.

In "Multiple Choice" warfen die Schüler auf unterhaltsame Art Fragen auf und lieferten gleichzeitig interessante Erkenntnisse wie "Ein Lehrer ist jemand, der von der Schule auf die Universität geht, um dann für den Rest seines Lebens an die Schule zurück zu kehren." Frei übersetzt. Aber durchaus wahr.