Heinsberg-Kirchhoven: Sahnestücke von Klassik bis Popmusik

Heinsberg-Kirchhoven : Sahnestücke von Klassik bis Popmusik

Jahr um Jahr schafft es der Instrumentalverein als Alleinunterhalter beim Jahreskonzert, die Bevölkerung zu mobilisieren und die Mehrzweckhalle zu füllen. Dabei hat sich vieles verändert. Der Generationswechsel ist vollzogen, und auch der weibliche Einfluss ist stark. Repräsentativ dafür steht die charmante wie eloquente Ansage von Simone Lenz.

Geblieben ist Heinz Gotzen als Dirigent, ein Alleinkämpfer gegen die niederländische Übermacht an den Pulten. Der einstige Militärmusiker ist der Magier, der in Kirchhoven alle(s) im Griff hat.

Seine „Melange” ist unverwechselbar. Sein Programm war wieder ganz nach dem Geschmack der Hörer, und er selbst war in der Pause zufrieden, wie gut die Stücke angenommen wurden. Dabei hatte er sogar einen mutigen Griff in die Oper getan: „Puccini in Concert” „Interplay”, „Mazury Rhapsodie”, „Viva Belcanto”, „Jewish Folk Festival” und „Oregon” begeisterten im ersten Teil.

Auch danach drehten die Musiker noch einmal richtig auf. Und zum Schluss hielt der Instrumentalverein noch eine große Überraschung bereit. Die Akteure bediente sich nämlich der Sangeskünste von Birgit Schmitz aus Braunsrath. Auch die Popmusik war vertreten. „Simon and Garfunkel” das Duo von Tenor und Counter zur madrigalartigen Gitarre hatte Kurt Gäble für die Blasmusik verewigt.