Rurquerung der B 221 n soll geprüft werden

Rurquerung der B 221 n soll geprüft werden

Kreis Heinsberg. Am kommenden Dienstag soll im Düsseldorfer rot-grünen Landeskabinett der nach schwierigen koalitionsinternen Verhandlungen gefundene Kompromiss zum Bundesverkehrswegeplan verabschiedet.

Für den Kreis Heinsberg steht unter anderem die Entscheidung über die Einstufung der vier Teilabschnitte der B 221 n, der Ortsumgehungen Unterbruch, Wassenberg, Wildenrath und Arsbeck, an.

Die Grüne Abgeordnete Ruth Seidl erklärte, alle vier Teilabschnitte der B 221 n seien in den so genannten „Vordringlichen Bedarf” eingeordnet worden.

Der vordringliche Bedarf umfasse die Baumaßnahmen mit dem zu erwartenden Finanzrahmen für den Zeitraum 2001 bis 2005. Für die Vorhaben des vordringlichen Bedarf bestehe nach den Ausbaugesetzen ein uneingeschränkter Planungsauftrag.

Im Gegensatz zu den bisher erstellten Bundesverkehrswegeplänen seien die im jetzigen Bundesverkehrswegeplan enthaltenen Projekte des vordringlichen Bedarfs allerdings finanziell abgesichert.

Seidl weiter: „Auf Grüne Initiative hin, ist zu der Ortsumgehung Unterbruch mit der ökologisch sensiblen Querung der Rur eine besondere naturschutzfachliche Prüfung vereinbart worden. Hierdurch soll sichergestellt werden, dass es zu einer ökologisch verträglichen Trassenführung kommt.”

Der FDP-Abgeordnete Felix Becker befürchtet, die B-221-n-Umgehung werde erneut in eine Warteschleife gehen und der dringend benötigte Ausbau mit der neuen Naturschutzprüfung auf den „St. Nimmerleinstag” verschoben.