Erkelenz: Route gegen das Vergessen: Zweite Mahntafel

Erkelenz : Route gegen das Vergessen: Zweite Mahntafel

Ein halbes Jahr nach der offiziellen Eröffnung der „Route gegen das Vergessen” wird am Freitag, 15. Mai, die zweite Mahntafel der Öffentlichkeit übergeben.

Im Rahmen einer Begleitveranstaltung informiert der Arbeitskreis Route gegen das Vergessen über die Politik im Erkelenzer Land der 1920er Jahre und über die „Gleichschaltung” 1933.

Die zweite Mahntafel wird am Haus Spieß angebracht und befasst sich mit dem Ende der Demokratie und dem Beginn der nationalsozialistischen Einparteienherrschaft 1933. Das Thema der Mahntafel bildet auch den roten Faden für die Begleitveranstaltung: Ab 19 Uhr referieren Andreas Koerfer, Benjamin Koerfer und Dominik Mercks zum Thema.

Die drei Referenten sind Mitglieder des Arbeitskreises, der die „Route gegen das Vergessen” seit 2006 geplant hat und das Projekt auch nach der offiziellen Eröffnung weiter betreut.

Die Veranstaltung am 15. Mai wird von der Stadt und dem Heimatverein der Erkelenzer Lande unterstützt. Der Eintritt ist frei, um Spenden zur Finanzierung der weiteren Mahntafeln wird gebeten. Die Tafel an Haus Spieß wurde aus Spenden finanziert, die beim Schöffenessen auf Anregung von Bürgermeister Peter Jansen gesammelt wurden.