Roters auf zwei Rädern durch die Region

Roters auf zwei Rädern durch die Region

Wegberg (an-o) - "Es war eine gute Idee, mit dem Fahrrad Wegberg kennen zu lernen, man bekommt einen ganz anderen Blick für die Stadt", lobte Regierungspräsident Jürgen Roters nach 25 Kilometern kreuz und quer über das Gebiet der Schwalmstadt beim Kaffeetrinken im Forum.

Bürgermeisterin Hedwig Klein hatte ihn besonders eingeladen, und er war gern gekommen, weil bei der Tour mit dem Landrat im vergangenen Jahr Wegberg nur "geschrammt" worden war. Zusammen mit den Spitzen der Wegberger Ratsfraktionen und der Verwaltung erradelte er unter anderem den Gewerbe- und Industriepark Wildenrath, besuchte das List-Zentrum, die Halle 7 und die Tüschenbroicher Mühle und warf einen Blick auf das Schul- und Sportzentrum.

Der Aufenthalt im Flachs- und Trachtenmuseum nutzte Vorsitzender Heinz Gerichhausen gleich dazu, den RP als Schirmherrn für den nächsten Flachsmarkt zu gewinnen. Auch die neuen Wohngebiete waren noch Anfahrpunkte, ehe bei Kaffee und Kuchen im neuen Forum ein Resümee gezogen wurde.

"Wegberg hat etwas" meinte der Regierungspräsident, "in Wegberg tut sich was". Er freute sich, dass sich bei der Radtour Gelegenheiten für einige Gespräche ergaben. Die drehten sich natürlich auch um das Radwegekonzept, mit dem Wegberg Schritt für Schritt zur fahrradfreundlichen Stadt werden will, und um die bewilligten Mittel für das Begegnungszentrum.

Vom Forum beeindruckt

Beeindruckt zeigte sich Roters vom Neubau des Forums, bei dem die Investoren Eigentümer bleiben, die Stadt die Halle aber für 25 Jahre angemietet hat. Der RP: "Das Public Partnership Modell gemeinsam mit der Wirtschaft halte ich für einen ganz wichtigen Weg."

Er lobte, dass trotz aller bestehender Probleme die Zukunft optimistisch in der Stadt angegangen wird, und fasste auch gleich eine so genannte "Wegberg-Konferenz" zusammen mit den Mitarbeitern seines Hauses und der Stadt ins Auge. Dann brauche man nicht Akten mit viel Papier zu füllen. Solche Zusammenkünfte vor Ort seien auch für andere Städte denkbar.

Der obligatorische Eintrag in das Besucherbuch durfte schließlich nicht fehlen, ehe er Richtung Köln, jetzt aber mit dem Pkw, fuhr.