Kreis Heinsberg: Rosenseminar ein voller Erfolg

Kreis Heinsberg : Rosenseminar ein voller Erfolg

Trotz des nicht gerade rosigen Wetters kamen viele Gartenfreunde aus dem ganzen Kreisgebiet nach Aphoven.

Der Kreisverband für Gartenkultur und Ortsverschönerung und der Verein der Blumen- und Gartenfreunde Heinsberg hatten zu einem Rosenseminar auf das Anwesen von Marianne und Franz Jansen eingeladen.

Referent war Fachberater Kleo Montforts aus Wegberg, der dabei aus einem umfassenden Wissen schöpfte. Wie er einleitend ausführte, waren es die alten Perser, welche die Rose in ihrer heutigen Form züchteten. In Europa fand die Rose zuerst in den Gärten der Herrscherhäuser Eingang. Im 18.Jahrhundert war sie dann in den Gärten der bürgerlichen Welt zu finden. Und im 19. Jahrhundert entwickelte sie sich zum Allgemeingut.

Heute ist die Rose das beliebteste und am meisten verwendete Blütengehölz. Es gibt nur wenige Gärten, in denen die Rose nicht in irgendeiner Form Verwendung findet. Sie wird auf Beete gepflanzt, dient als Bodendecker oder als Kletterrose an Rankgerüsten zur Bekleidung von Mauern. In jedem Fall lässt sich mit Rosen eine besondere Atmosphäre schaffen.

In den Gärten hat heute die altbekannte Edelrose Platz gemacht für die blühwilligere Strauchrose. Angeboten werden heute an die 3000 Rosensorten. Es kommen jährlich immer neue hinzu, wobei die Züchter Wert darauf legen, gegen Pilzkrankheiten und Schädlinge resistente Rosen zu züchten.

Hinzu kommt eine effizientere Schädlingsbekämpfung. Während man früher gegen jeden Schädling und jede Pilzkrankheit ein besonderes Mittel benötigte, schafft man das heute mit je einem Spritzmittel für tierische Schädlinge und Pilzkrankheiten.

Neben Pflanzung, Düngung und Pflege war besonders der sachgemäße Schnitt ein Schwerpunkt des Seminars, das als voller Erfolg gewertet werden kann und zeigte, dass die Rosenzucht auch für Laien heute weitgehend unproblematisch geworden ist.