Erkelenz: Roosen hat rein gar nichts verlernt

Erkelenz : Roosen hat rein gar nichts verlernt

Nach fast vierjähriger Pause vom aktiven Schwimmsport hatte sich David Roosen (25) aus Erkelenz, der in Köln lebt und studiert, vor allem durch die Unterstützung seiner noch sehr jungen Trainerin Daniela Meiß noch einmal für die Deutschen Meisterschaften im Schwimmen in Hamburg qualifiziert.

Neben den Meistertiteln ging es für die deutschen Spitzenschwimmer um Franziska van Almsick, Thomas Rupprath oder Sandra Völker vor allem um die Fahrkarten für die Weltmeisterschaften in Barcelona.

„Reaktiviert” durch junge Talente seines neuen Schwimmclubs in Hürth, vor allem durch Marius Dittrich, der nur knapp die Qualifikation zur Jugend-Europameisterschaft verpasste, unterzog sich David Roosen noch einmal sehr harten Trainingseinheiten.

Bei den Westdeutschen und bei den Deutschen Meisterschaften Ende letzten Jahres auf der kurzen 25-Meter-Bahn bewies er schon, dass er noch an seine früheren Zeiten heran schwimmen konnte.

Die Zeiten sollten nun auf der langen 50-Meter-Bahn bestätigt werden. Hochmotiviert durch prima Leistungen seiner Schwimmkollegen, gelang es dem Erkelenzer in der 4 x 100-m-Freistil-Staffel in 0:53,00 Minuten, seine vor mehr als vier Jahren aufgestellte Bestzeit deutlich zu unterbieten.

Die Staffel belegte in 3:33,80 Minuten (André Wilmer 0:53,87, David Roosen 0:53,00, Wolfgang Langen 0:54,65, Marius Dittrich 0:52,28) Platz acht. Damit macht man sich Hoffnung auf einen der vorderen Plätze bei den Westdeutschen Titelkämpfen im Juli.

David Roosen spielt auch noch Volleyball in der zweiten Mannschaft des Erkelenzer Volleball-Vereins, die in die Bezirksklasse aufgestiegen ist.