Heinsberg: Roman Viazovskiy frenetisch gefeiert

Heinsberg : Roman Viazovskiy frenetisch gefeiert

An herausragenden Erfolgen auf dem internationalen Konzertparkett und bei großen internationalen Wettbewerben mangelt es der Karriere von Roman Viazovskiy wahrlich nicht.

Aber ein herausragender zweiter Preis und „Standing Ovations” bei einem der wichtigsten und renommiertesten Wettbewerbe weltweit und bei seinem Debut in der neuen Welt sind auch für einen erfolgsgewohnten Top-Gitarristen etwas ganz Besonderes.

In den letzten Jahren hat sich Viazovskiy, der an der Jugendmusikschule Heinsberg und der Musikschule des Kreises Heinsberg als Gitarrenlehrer arbeitet, mit seinen Auftritten in Asien und Europa einen hervorragenden Namen gemacht. Aber auch auf seiner „Karriere-Landkarte” gibt es noch weiße Flecken, die es zu erobern gilt. Konsequent hat der junge, aus der Ukraine stammende Musiker jetzt den wohl wichtigsten davon angepeilt: Amerika.

Anlaufpunkt war Montreal in Canada. Hier veranstaltete die amerikanische Gitarrenföderation GFA, die wohl größte Dachorganisation für Gitarristen weltweit, in diesem Jahr ihren Wettbewerb. Vor allem wegen der breiten Verankerung gilt der Wettbewerb der GFA als einer der renommiertesten und härtesten der Welt.

Entsprechend groß war die Spannung im Vorfeld. Nach einer Woche und drei Wettbewerbsrunden stand schließlich fest: Roman Viazovskiy hatte mit seiner Mischung aus höchstem technischen Anspruch und der ihm eigenen extremen Expressivität alle überzeugt und sich weit mehr als den hervorragenden zweiten Platz erspielt. Mit seiner unbändigen Musikalität spielte er sich vor allem direkt in die Herzen des Publikums, als dessen erklärter Star er schließlich frenetisch gefeiert die Bühne verließ.

Nach einer kurzen Nacht, dem vom Veranstalter organisierten stilechten Transfer zum Flughafen in einer Stretchlimousine und dem Rückflug über den Atlantik ist Roman Viazovskiy inzwischen um zahlreiche Erfahrungen und Kontakte reicher, wieder zuhause angekommen. Aber die Vorbereitungen für den nächsten „Paukenschlag” laufen schon...