Wassenberg-Ophoven: Rekordsumme für krebskranke Kinder

Wassenberg-Ophoven : Rekordsumme für krebskranke Kinder

Im 16. Jahr ihres Bestehens kann die „Kinderkrebshilfe Ophoven” ihre Jahresbilanz 2003 mit der Rekordsumme von 240.274 Euro abschließen.

Seit 1988 hat der Förderkreis „Kinderkrebshilfe Aachen” insgesamt 1.666.908,80 Euro erhalten. Dem Vorstand des Aachener Förderkreises um den Vorsitzenden Werner Harwardt und Privatdozent Rolf Mertens haben die sagenhaften Schecks in der Ophovener „Mühle” entgegen genommen.

Die „Kinderkrebshilfe Ophoven” ist seit 16 Jahren eine „verschworene Gemeinschaft”, die sich von keiner Konjunkturkrise oder Resignation einschüchtern lässt, sondern in ihrem Bemühen fortfährt, Menschen und Kindern zu helfen, die sich in großer Not befinden, sei es körperlicher oder auch seelischer Natur.

Wiljo Caron, Begründer und Motor der Ophovener Kinderkrebshilfe, blickte auf das Jahr 2003 zurück. Die Besucherzahlen in Ophoven übertrafen die kühnsten Erwartungen mit über 30.000 Familienmitgliedern. Der „Vorbereitungsabend” hat mehr als 900 Besucher auf die Beine gebracht.

„Ophoven hat nicht nur den Ruf einer Marien-Gebetsstätte: Es ist auch ein Ort für Hilfe in der Not geworden”, bedankten sich die Aachener Gäste. Die Riesencaféteria mit 297 Leuten im Einsatz und 380 Kuchenspenden ist ein Erfolgsbeispiel. 41.000 Lose wurden verkauft. 12.000 Euro hat die Frottee-Zaubergruppe aus Scheifendahl beigesteuert.

Sechs Busse von Bus Kremers Wassenberg fuhren im Pendelverkehr. Für die Musik sorgten der Instrumentalverein Effeld und die „Kitschbachtaler”. Sie stifteten sogar noch namhafte Beträge für den Adventsmarkt. Hinzu kommen eine ganze Menge Spenden - auch von den Schulkindern aus Birgelen, Effeld und Ophoven, die anstatt von Weihnachtsgeschenken ihre Sparbüchsen öffneten.

Ein besonderer Dank galt den Freunden von Sylt. Die Familien-Kurnachsorge in der Sylter Klinik ist zu einem wichtigen Heil- und Hilfsfaktor im Rahmen der Kinderkrebshilfe geworden. Die Aachener Freunde konnten auch jetzt wieder ihren Ophovener Mitstreitern berichten, in welcher Weise ihre Förderung verwandt wird.

So konnte unter anderem die Raumknappheit im Klinikum durch die Einrichtung eines zweiten Untersuchungszimmers gemildert werden. Auch in Aachen steht die Familienförderung durch personelle und finanzielle Hilfe an erster Stelle.

Die Einstellung einer Musiktherapeutin möchte der beliebte Clown Lambaer aus Sittard auch dem Aachener Klinikum kostenlos anbieten. In Ophoven gehört er seit einigen Jahren zu den großen Kinderfreunden, die bestens ankommen.

Anke Hoffmann, seit Jahren Mitglied der Ophovener IG, dankte Wiljo Caron für dessen unermüdlichen Einsatz, der immer wieder auch neue Mitarbeiter anzusprechen wisse. Ophoven, das steht fest, macht weiter, lässt sich nicht unterkriegen und bleibt eine zuverlässige Hilfe für die wichtige Arbeit mit krebskranken Kindern auch im Klinikum Aachen.