Straeten: Reicht die Kondition für den langen Marsch?

Straeten : Reicht die Kondition für den langen Marsch?

Einige Jahre älter als die Straetener Karnevalsgesellschaft „La Strada Olé” ist in Straeten der Straßenkarneval. Rosenmontag erkunden die Jekken, wie lang das Straßendorf ist und ob die Kondition ausreicht für den Marsch vom Ober- bis ins Unterdorf und zurück in die Mitte.

Überall unterstützt man die Jecken mit Wegzehrung in Form von Käse, sauren Gurken oder Brot.

Mit im Zug unterwegs waren das Trommler- und Pfeiferkorps sowie der bunt kostümierte Musikverein. Viele Freunde von „La Strada Olé„” sorgten mit ihren Wagen (11 an der Zahl) und vielen Gruppen für Spektakel.

Zu diesen Gästen gehörten die „Karker Rabaue”, die mit Prinzenpaar und Elferrat auf ihrem Prinzenwagen fuhren und neues Wurfmaterial geladen hatten. Die Uetterather Backstube war ebenfalls zur Stelle.

Immer dabei: die lustige Fußgruppe des Kegelclubs, die als „Chaosbande” gute Laune ins Publikum trug. Erfolgreich auf Fischfang gingen die Straetener Angeler, die nicht nur einen Fisch an Land zogen.

Der gemischte Karnevalsclub der jungen Leute aus Aphoven, Waldenrath und Straeten hatte sich als Robin Hood kostümiert und nutzte die mitgeführte Burg zum Rasten. Zumindest die längste Raupe von Straeten schlängelte sich durch den Ort.

Ein Wiedersehen gab es mit dem aufwändigen Wagen aus Birgden und dem Thema Kanzler Schröder/Steuerreform.

Zu den sehenswerten Gruppen gehörten auch der gestiefelte Kater aus Stahe-Niederbusch und die Clowns aus Straeten und Waldenrath.

Zum Tanz auf der Straße vereinte sich die Straetener Elefantenherde mit den Nixen aus Aphoven.

Mit von der Partie natürlich die Elferräte von „Wooder Wend” und „La Strada Olé” mit jeweils einem Prunkwagen und das Straetener Dreigestirn auf dem Prinzenwagen.

Beim Werfen beschränkte man sich nicht auf Kamelle - es gab Blumen, Schokolade, Bälle und vieles mehr.