Erkelenz: Radsportler sind wieder zu Hause

Erkelenz : Radsportler sind wieder zu Hause

Alle sind sie heil zurückgekehrt von der diesjährigen Tour de Jumelage - die Radrennfahrer ebenso wie die vier ständigen Begleiter in den drei Automobilen.

Nach achttägiger Fahrt kehrten sie zum Ausgangspunkt Erkelenz zurück, nachdem sie auf sieben Etappen mit rund 950 Kilometern fünf Länder durchfahren hatten.

Die Fahrt durch die Weltstadt Brüssel und das europäische Zentrum Luxemburg verlief problemlos, nur auf der letzten Etappen von Schalkenmehren in der Eifel zurück nach Erkelenz über rund 160 Kilometer ging die Grundordnung verloren. Das Führungsfahrzeug hinter sich lassend, wollten drei Sportler vorfahren - und verfuhren sich prompt.

Sie waren fast in Monschau als der Rest der Truppe in Vettweiß die letzte Kaffeepause vor dem Ziel am Alten Rathaus in Erkelenz einlegte. Der „Besenwagen” mit Hermann Kelzenberg klaubte die Irrfahrer auf, die jetzt Lektion eins der Tour de Jumelage für alle Zeiten verinnerlicht haben dürften: Fahre niemals vor dem Führungsauto!

Ansonsten habe es keine hausgemachten Probleme. Die einzigen Probleme bestanden darin, während der Tour Getränke zu besorgen, vornehmlich Mineralwasser.

Pralle Sonne mit Temperaturen weit über 30 Grad auf allen Etappen sorgten für Durst und Flüssigkeitsverlust. So manches Geschäft am Straßenrand in Belgien oder Frankreich verkaufte das Wasser gleich im Hektoliter.