Kreis Heinsberg: Qualifikation eröffnet Chancen

Kreis Heinsberg : Qualifikation eröffnet Chancen

Die Fachschule für Wirtschaft am Berufskolleg Wirtschaft des Kreises Heinsberg in Geilenkirchen hat sich nach eigenen Angaben als Qualifikationsmöglichkeit auf dem Weg zur Übernahme von Führungsaufgaben im betriebswirtschaftlichen beziehungsweise kaufmännischen Bereich in den letzten Jahren bewährt.

„Absolventen sind in anspruchsvollen Positionen in Unternehmen, Banken und Versicherungen erfolgreich tätig“, erklärte die Schule.

Auch im Schuljahr 2017/18 (Beginn im August nach den Sommerferien) richtet das Berufskolleg wieder eine Fachschulklasse ein. Dazu findet am Dienstag, 13. Juni, um 18.30 Uhr im Raum A4 des Berufskollegs in Geilenkirchen am Erlenweg 2 eine Informationsveranstaltung statt.

Das Profil des Studienganges ist gekennzeichnet durch das Kernfach Betriebswirtschaftslehre sowie die fachlichen Schwerpunkte Rechnungswesen, Wirtschaftsinformatik und Personalwirtschaft mit Wirtschafts- und Arbeitsrecht.

Diese Form der beruflichen Weiterbildung ist gedacht für an alle Interessenten, die einen kaufmännischen Beruf ausüben und neben ihrer beruflichen Tätigkeit einen Abschluss als Staatlich geprüfte Betriebswirtin beziehungsweise als Staatlich geprüfter Betriebswirt erwerben wollen und den Aufstieg in das mittlere Management eines Unternehmens oder in die Selbstständigkeit anstreben.

Der Abschluss entspricht im deutschen und europäischen Qualifikationsrahmen (DQR/EQR) dem Niveau 6.

Außerdem bestehen die Möglichkeiten, die Fachhochschulreife zu erwerben und die Berechtigung zu erlangen, im Betrieb als Ausbilderin beziehungsweise als Ausbilder tätig zu werden.

Aufnahmevoraussetzung für den Studiengang ist mindestens die Fachoberschulreife. Darüber hinaus sind eine erfolgreich abgeschlossene kaufmännische Berufsausbildung sowie der Nachweis über ein weiteres lückenlos absolviertes berufspraktisches Jahr im Rahmen einer einschlägigen kaufmännischen Tätigkeit erforderlich. Alternativ kann auch eine einschlägige Berufstätigkeit von mindestens fünf Jahren nachgewiesen werden.

Eine in den Studiengang integrierte Projektphase bietet den Studierenden die Möglichkeit einer eigenständigen Betriebserkundung, mit dem Ziel der Entwicklung eines für den Betrieb an­gemessenen Optimierungsvorschlags.

Angelegt ist der Studiengang auf sieben Semester; er umfasst somit einen zeitlichen Rahmen von dreieinhalb Jahren. Unterrichtszeiten sind voraussichtlich montags und mittwochs jeweils von 18.30 bis 21.45 Uhr und samstags von 8 bis 12.15 Uhr. Studiengebühren werden nicht erhoben.