Hückelhoven: Projekte leiden unter der Währungshoch

Hückelhoven : Projekte leiden unter der Währungshoch

Etwa ein Drittel der Mitglieder und einige Gäste waren der Einladung des „Eine Welt Laden Hückelhoven” zu seiner Jahresversammlung gefolgt.

In seinem Rechenschaftsbericht machte der Vorsitzende Heinz Peter Vetten deutlich, dass sich der Verein politisch einmischt, wenn es um die Belange der „Einen Welt” geht. Weiter stellte er die nach außen kaum bekannte Menschenrechtsarbeit vor und ging auf den zurzeit laufenden Protest gegen ein pharaonisches Projekt in der halbtrockenen Region Brasiliens ein, also dort, wo sich der Verein engagiert. Die Mitgliederzahl ist erfreulicherweise leicht gestiegen; Ein Gast war von der Versammlung so angetan, dass er spontan dem Verein beitrat.

Kassiererin Renate Lippert berichtete, dass im Zeitraum 2006/2007 etwas mehr als 52.000 Euro an die Projekte überwiesen werden konnten. Auffallend ist, dass die meisten Spenden projektgebunden dem Verein zur Verfügung gestellt werden. Da in diesem Jahr nicht gewählt werden musste, war sehr viel Raum, um über die vom gemeinnützigen Verein unterstützten Projekte zu berichten. Dies sind: die Pfarre Pil?o Arcado, das Institut IRPAA, eine Sozialstation in Salvador. Weiter sind in der Verantwortung des Vereins drei junge Menschen in Ghana, Chile und Brasilien, die dort den so genannten „Anderen Dienst” verrichten.