Erkelenz: Prinz steht in Erkelenz auf der Fahndungsliste

Erkelenz : Prinz steht in Erkelenz auf der Fahndungsliste

Bei der Erkelenzer Karnevalsgesellschaft (EKG) heißt es ab jetzt wieder „Maak mött”. Mit diesem Schlachtruf wurden die Hoppeditze zum Leben erweckt, ein Unterfangen, das sich allerdings als schwierig gestaltete.

Da waren schon mehrere Versuche notwendig, den schlafenden Symbolfiguren der Narretei Leben einzuhauchen. Am Ende versprühten sie jedoch Lust auf närrisches Treiben, und die Weichen für die bevorstehende Session waren gestellt.

Wenngleich noch ein Schatten auf der bevorstehenden Session liegt: das Prinzenpaar fehlt. Darüber konnte auch nicht so recht die Aussage des Präsidenten Stefan Schüren hinwegtrösten: „Lieber ohne Prinz als ohne vernünftige Stadthalle”. Schüren brachte auch Bürgermeister Peter Jansen mit dem Wunsch ins Gespräch, dieser möge der EKG aus der Bedrouille helfen.

Einigermaßen plausible Ausreden

Der erste Bürger der Stadt rettete sich mit Ausreden, die auch noch plausibel erschienen. Jetzt können nur noch Plakate helfen, die für das Finden eines Prinzen eine Belohnung von 100.000 Möhnetalern in Aussicht stellen.

Es war schon eine Menge los, bei der Sessionseröffnung im Schatten des Alten Rathauses. Gesellschaften aus dem gesamten Stadtgebiet machten der EKG ihre Aufwartung und ließen ihren Schlachtruf erschallen.

Da hieß es „Jaap mött” von den Jaapstöck aus Kückhoven, „Katzem Alaaf” von den Katzeköpp, „Genhahn alaaf” aus Gerderhahn, „Knall mött ”von den Knallköpp aus Golkrath, „Met Wenk” von der KG aus Venrath und „Schörg mött” von den Karnevalsfreunden aus Immerath. Die Karnevalsfreunde von der Brückstraße aus Erkelenz waren ebenso mit von der Partie und immer wieder hieß es „Maak mött”.

Da Pfarrer Werner Rombach mit wohlgesetzten Versen den Karnevalisten auch noch den Segen spendete, kann bei der bevorstehenden Session nun nichts mehr schiefgehen.