Kreis Heinsberg: Polizei kontrolliert nachts: 130 Autofahrer zu schnell unterwegs

Kreis Heinsberg : Polizei kontrolliert nachts: 130 Autofahrer zu schnell unterwegs

Im Rahmen der Kampagne der Kreispolizeibehörde unter dem Titel „Wir sind es leid” kontrollierten Polizeibeamten zum Schutz junger Menschen im Straßenverkehr auch in den Nächten zum Freitag und Samstag auf den Straßen im Kreisgebiet.

Nicht nur die Hauptverkehrsrouten, sondern auch die Diskothekenbereiche wurden dabei aufgesucht. An vielen Orten wurden Standkontrollen und Geschwindigkeitsüberprüfungen vorgenommen. Festgestellte Verstöße wurden geahndet und mit Aufklärungsgesprächen sowie Schockvideos begleitet. So hofft die Polizei, junge Menschen zu erreichen und langfristig einen Prozess in Gang zu setzen, der zur Reduzierung der hohen Unfallzahlen führt.

An beiden Tagen wurden viele Verstöße festgestellt: 130 Fahrerinnen und Fahrer hielten sich nicht an die zulässigen Höchstgeschwindigkeiten. 105 mussten ein Verwarnungsgeld zahlen. Gegen 25 Autofahrer wurde ein Bußgeldverfahren eingeleitet, das auch Punkte in Flensburg zur Folge haben wird. Vier Verkehrsteilnehmer hatten die zulässige Höchstgeschwindigkeit derart überschritten, dass sie darüber hinaus mit einem Fahrverbot rechnen müssen.

Die Polizei wies darauf hin, dass die Kontrollen fortgeführt werden, „da sie zur Reduzierung der Verkehrsunfälle im Kreisgebiet und damit zum Schutz aller Verkehrsteilnehmer unerlässlich sind”.

Am Wochenende wurden bei Polizeikontrollen sieben Fahrten unter Alkohol- und Betäubungsmitteleinfluss gestoppt. Den Verkehrsteilnehmern wurde die Weiterfahrt untersagt und Anzeige gegen sie erstattet. Vier Fahrern wurde eine Blutprobe entnommen. Zwei Führerscheine wurden sichergestellt. Sechs Personen wurden ertappt, die nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis waren. Auch ihnen wurde die Weiterfahrt untersagt und Anzeige gegen sie erstattet.

Bei neun überprüften Personen wurde festgestellt, dass sie Marihuana und andere Betäubungsmittel mit sich führten. Gegen sie wurden Strafanzeigen wegen des illegalen Besitzes von Betäubungsmitteln erstattet, meldete die Polizei-Pressestelle am Montag.