Hückelhoven: Pläne für das Gelände an der „Winkelhalde”

Hückelhoven : Pläne für das Gelände an der „Winkelhalde”

Der Ausschuss für Wirtschaftsförderung und Strukturfragen hat einen Bebauungsplan für das zukünftige Gewerbegebiet „Winkelhalde” im Bereich des ehemaligen Zechengeländes aufgestellt und einstimmig beschlossen.

Der Bebauungsplan sieht vor, dass in dem Gebiet keine Lagerung, Sortierung, Verwertung oder Verarbeitung von Abfallprodukten beziehungsweise Gift- oder Gefahrstoffen stattfinden darf. Auch Recyclinganlagen, Müllumladestationen und vergleichbare Anlagen dürfen auf dem Gelände nicht angesiedelt werden.

Nach Schließung der Brikettfabrik beabsichtigt die Ruhrkohle AG, die voll erschlossenen Flächen als Gewerbegebietsflächen zu veräußern, hieß es in der entsprechenden Beschlussvorlage. In Anbetracht der Nähe zur Innenstadt hatte die Verwaltung vorgeschlagen, das Bebauungsplanverfahren voranzutreiben und Fakten zu schaffen. So sollen für die Innenstadt schädliche Ansiedlungen wie Müllumladestationen und vergleichbare Anlagen verhindert werden.

Die im Zusammenhang mit dem Fernwärmekonzessionsvertrag zwischen Stadt und WEP verhandelte Sortierung und Verarbeitung von Holz und Grünschnitt sei gesondert zu behandeln. Die Holzlager- und Aufbereitungsanlage werde dort angesiedelt. Dort soll dann auch die Anlieferung von Grünabschnitt durch die Bürger möglich sein. Darüber hinaus sollen die Gewerbebetriebe so angesiedelt werden, dass schutzbedürftige benachbarte Bereiche entlang der Schaufenberger Straße sowie Am Landabsatz und Sophienstraße nicht beeinträchtigt werden. Der konkrete Entwurf des Bebauungsplanes wird auf einer der nächsten Sitzungen des Ausschusses vorgestellt.