Waldfeucht-Haaren: Ortskern als „Juwel” erkannt, das erhalten werden soll

Waldfeucht-Haaren : Ortskern als „Juwel” erkannt, das erhalten werden soll

Erneut ausgezeichneten Besuch gab es bei der dritten Veranstaltung im Rahmen der Zukunftswerkstatt in Waldfeucht-Haaren; dies war für Haaren die letzte Veranstaltung unter Regie vom Planungsbüro Urgatz aus Aachen. Was jedoch nicht heißt, dass die drei Veranstaltungen mit großer Bürgerbeteiligung für die Katz waren - im Gegenteil.

Die Neugestaltung des Ortskerns Haaren im Bereich Selfkanthalle, Kirche und Marktplatz kristallisierte sich als Ergebnis mehr und mehr heraus. Fehlende Proberäume für das Vereinsleben, eine zwar große, aber nicht schön anzusehende Selfkanthalle waren einige der Schwerpunkte.

Der Blick war ganz klar in die Zukunft gerichtet und die Planungen sahen nach der Fertigstellung der Umgehungsstraße deutlich weniger Verkehr in diesem Bereich. Bisher werden auf der Johannisstraße 7600 Fahrzeuge gezählt (Brauerstraße 8000), mit Fertigstellung der Umgehungsstraße sollen die Zahlen dann bei rund 2000 Fahrzeuge pro Tag liegen. Die vom Planungsbüro in der Aula des Schulzentrums gezeichneten Zukunftsbilder ließen so manches Herz der Teilnehmer erhellen. Im Ortskern mit seinem dörflichen Charakter sah Astrid Urgatz ein „Juwel mitten im Ort. Die angrenzenden Wiesen, Weiden und Gärten bitte erhalten, dies hat Qualität”, so Urgatz.

Die Planerin stellte zwei Konzepte vor, jeweils vom Marktplatz aus beginnend mit Verbindungen über Kirchenplatz bis zur Selfkanthalle.