Oldtimer: Schnauferl rollten durch die Euregio

Oldtimer: Schnauferl rollten durch die Euregio

Kreis Heinsberg. Zum Magneten für alle Oldtimerfreunde wurde am Sonntag wieder einmal die Erka-Stadt.

Der Marktplatz von Erkelenz war Start- und Zielpunkt der siebten Internationalen Grenzland-Rallye; veranstaltet von der Oldtimer-Interessengemeinschaft Grenzland und präsentiert von der AZ.

Rund 200 betagte Automobile und Motorräder rollten auf einer etwa 130 Kilometer langen Strecke quer durch die Euregio. Unter anderem standen Langbroich, Maaseik (Belgien), Roermond (Niederlande) und Wassenberg auf dem Routenplan.

Der Erkelenzer Bürgermeister Erwin Mathissen, der als Schirmherr die Teilnehmer am Morgen willkommen geheißen hatte, schickte persönlich die ältesten Fahrzeuge auf die Strecke. Gleich nach dem Start war eine erste Sonderprüfung zu bewältigen: Eine kurze Distanz musste möglichst exakt in 7,0 Sekunden zurückgelegt werden. Eine Aufgabe, die von einigen Rallyeteams mit Bravour auf die Zehntelsekunde genau bewältigt wurde.

Da Dr. Valentin Hoppen aus dem belgischen Eynatten wegen eines Krankenhausaufenthalts kurzfristig absagen musste (er hatte mit dem De Dietrich von 1905 das älteste Automobil gemeldet), stammten die beiden „Super-Oldies” im Feld aus dem Jahr 1913: Werner Straube und Helmut Prinzen fuhren in einem Ford T, während Eduard und Jutta Piper in einem Royal-Enfield-Seitenwagengespann unterwegs waren.

Das Paar aus Aachen durfte sich schon gleich bei der Zielankunft über einen Pokal freuen: Bei der am Vormittag während des Stars vorgenommenen Wertung für den Concours dElegance hatte die Royal Enfield in der Klasse Motorräder mit Beiwagen im Wettbewerb um die Ehre als schönstes Fahrzeug die Nase vorn.

Die Eheleute Piper wurden ebenso mit einem Pokal der Erkelenzer Volkszeitung (AZ) belohnt wie Helge Kops aus Mönchengladbach für sein Benelli-4-TN-Motorrad aus dem Jahr 1939 und Gerd Kellers aus Mönchengladbach für seinen Daimler-Benz-Mannheim von 1931.