Heinsberg: Offergeld will erfolgreiche Politik fortsetzen

Heinsberg : Offergeld will erfolgreiche Politik fortsetzen

Die Positionen und Aufgaben sind verteilt, die Amtsinhaber vereidigt - in seiner konstituierenden Sitzung nach der Kommunalwahl rüstete sich der Heinsberger Rat für die neue Legistlaturperiode.

Lambert Rebig (SPD) oblag es als Altersvorsitzendem, die Sitzung zu leiten - zumindest bis zur offiziellen Amtseinführung und Vereidigung von Bürgermeister Josef Offergeld.

„Bei der Kommunalwahl am 26. September wurde Herr Josef Offergeld mit 75,73 der gültigen Stimmen zum Bürgermeister der Stadt Heinsberg gewählt”, so Rebig.

„Mit Schreiben vom 30. September haben Sie, sehr geehrter Herr Offergeld, gegenüber dem Wahlleiter erklärt, dass Sie die Wahl zum Bürgermeister der Stadt Heinsberg annehmen. Im Namen des Rates, aber auch persönlich, gratuliere ich Ihnen ganz herzlich zu dieser Wahl und wünsche Ihnen eine gute und harmonische Amtszeit zum Wohle unserer Bürgerinnen und Bürger.”

Es sei ihm ein „aufrichtiges Anliegen”, für diesen überwältigenden Vertrauensbeweis der Wähler Dank zu sagen, meinte Offergeld in seiner Antrittsrede nach der Vereidigung. Sein Respekt gelte aber auch denjenigen, die nicht ihm, sondern seinen Mitbewerberinnen ihre Stimme gegeben hätten.

„Sie werden sich nun sicherlich fragen”, richtete sich Offergeld an die Ratsmitglieder, „welche Akzente ich für die politische Arbeit der nächsten Jahre setzen werde.” Nach seiner festen Überzeugung könne die Antwort nur lauten: „Ich möchte die erfolgreiche Politik der vergangenen Jahre zum Wohle unserer Bürgerinnen und Bürger fortsetzen.” Wie bisher seien seine primären Ziele die Schaffung neuer und der Erhalt vorhandener Arbeits- und Ausbildungsplätze.

„Weiterhin werde ich die Fortentwicklung unserer Gewerbe- und Industriegebiete sowie die Ansiedlung neuer Betriebe voran treiben. Eine solchermaßen erfolgreiche Wirtschaftsförderung ist die Grundlage für eine solide Haushaltsgestaltung, wodurch Spielräume für moderate Steuern und Abgaben sowie für Investitionen eröffnet werden.”

Beispielhaft nannte Offergeld den Ausbau des Straßen- und Kanalnetzes, die Modernisierung städtischer Gebäude, die Stadtkernsanierung sowie das Engagement der Stadt im kulturellen und sozialen Bereich. Ein weiteres Anliegen sei ihm die Förderung der Vereine - und hier speziell der Jugendarbeit.

In der Ratssitzung erfolgte auch die geheime Wahl der beiden Stellvertreter Offergelds, die durch die CDU-Fraktion mit Walter Geiser als erstem stellvertretenden Bürgermeister und Heinz Franken als zweitem stellvertretenden Bürgermeister vorgeschlagen wurden. Das Wahlergebnis: Bei 42 gültigen von 43 abgegebenen Stimmen und neun Enthaltungen entfielen 32 auf Ja und eine auf Nein.