Hückelhoven-Kleingladbach: Offene Türen beim neuen Schiedsmann

Hückelhoven-Kleingladbach : Offene Türen beim neuen Schiedsmann

„Mit der Frage habe ich gerechnet”, sagt Günter Holthausen und lacht. Ist ja auch nicht schwer, sie liegt sozusagen auf der Hand.

Für Holthausen allerdings war es keine Frage, „Ja” zu sagen, als Hückelhovens Bürgermeister Bernd Jansen an ihn herantrat, ob er nicht Nachfolger von Horst Ginnuttis als Schiedsmann für die Stadtteile Kleingladbach, Schaufenberg und Millich werden wolle.

Die Frage aber, was jemanden dazu treibt, freiwillig ein Amt auf sich zu nehmen, das eigentlich nur Arbeit mit sich bringt, stellt sich dennoch.

„Erstens wohne ich seit meiner Jugend in Kleingladbach und bin Mitglied in fast allen Dorfvereinen. Und zweitens bin ich jemand, der gerne mit Menschen zu tun hat.”

So einfach kann eine Antwort also sein. Aber Günter Holthausen bringt, wenn man weiter zuhört, eigentlich auch alle Voraussetzungen mit, die man von einem Mann, der zwischen streitenden Parteien vermitteln soll, erwartet.

„Ich war als Versicherungskaufmann Jahrzehnte lang in führender Position tätig, da gab es natürlich nicht selten Konflikt geladene Situationen.”