Venrath/Wanlo: Offene Tür: Wanlo stand im Segelflugfieber

Venrath/Wanlo : Offene Tür: Wanlo stand im Segelflugfieber

Tausende Flugbegeisterte von Jung bis Alt tummelten sich am Sonntag am Tag der offenen Tür auf dem Segelflugplatz Venrath-Wanlo.

Schon morgens kamen Besucher aus ganz NRW und aus dem Ausland, um die seltene Gelegenheit zu nutzen, sich solche Flugzeuge einmal aus der Nähe anzusehen.

Bei wunderschönem Wetter wurde auch für das Wohl der Besucher durch eine Cafeteria, einen Eisstand und einen Bierwagen gesorgt. Für die kleineren Besucher stand eine Hüpfburg zum austoben bereit.

Das Hauptaugenmerk der Veranstaltung lag auf den Schauflügen, die durch den Erkelenzer Bürgermeister Erwin Matthissen und den Vorsitzenden des Segelflugvereins eröffnet wurden.

Sie lobten vor allen Dingen die Organisation. Mathissen nutzte danach eine Mitfluggelegenheit, um seine Heimat einmal aus der Luft zu erleben. Höhenangst kennt er nicht.

Präsentiert wurden am Anfang hauptsächlich ferngesteuerte Flugzeuge, bei denen manche sogar einen Jet-Antrieb haben.

Den kurzzeitigen Höhepunkt erreichte diese Vorführung, als ein neunjähriger Junge seinen ferngesteuerten „Jet” im Wert von über 2000 Euro präsentieren durfte.

Insgesamt wurden zwölf Segelflugzeuge. ein Elektrosegelflugzeug und circa zehn ferngesteuerte Flugzeuge vorgeführt. Besuch gab es auch vom benachbarten Ultraleichtfluggelände Kückhoven.

Die dort beheimateten Fliegerkameraden machten mit neun Flugzeugen Überflüge und demonstrierten, wie leiste und leistungsstark Ultraleicht-Flugzeuge sind.

Für die Sicherheit bei den Vorführungen sorgte die Freiwillige Feuerwehr Wanlo, die auch das eigentliche Fluggelände absperrten.

Außer den Vorführungen stand auch ein Rahmenprogramm zur Verfügung. So wurde ein kleiner Einblick in einen Segelflugkurs gegeben der von der blanker Theorie bis hin zum Fliegen ohne den Fluglehrer reichte.

Außerdem wurden die Flugzeuge für die nicht so eingeweihten Besucher erklärt. Dort fiel vor allem das neuartige Elektrosegelflugzeug auf, dass mit einem Propeller auf dem Rücken ausgestattet ist.

Unterstützt wurde die Aktion von Morgens bis Abends von allen Segelfliegern, die üblicherweise am Wochenende ihre Runden drehen.

Sie wiesen die Besucher zu den Parkplätzen, machten mit einigen Besuchern eine Tour rund um den Segelflugplatz, halfen beim Verkauf der Speisen oder erklärten den Schnupperkurs.

Arend Dechow, einer der Verantwortlichen, zeigte sich überrascht von dem großen Andrang, der vor allem der großen Werbekampagne, die bis ins Ausland reichte, zu Verdanken sei.

Alle, bei denen der Tag der offenen Tür Interesse geweckt hat, haben jedes Wochenende die Chance, an einem Schnupperkurs teilzunehmen.