Erkelenz: Nur langsam in den Kreisverkehr

Erkelenz : Nur langsam in den Kreisverkehr

Der erste Kreisverkehr nach dem neu entwickelten Konzept der Unfallkommission im Kreis Heinsberg auf der Landstraße zwischen Erkelenz und Gerderath ist fertiggestellt.

Grund für diesen Kreisverkehr war eine Häufung von Unfällen an dieser Stelle. „Die geplanten Maßnahmen sind gelungen, denn in einigen Telefonaten mit den beteiligten Behörden hat die Bevölkerung bereits positiv reagiert”, freut sich Friedel Wilms, Leiter des Straßenverkehrsamtes im Kreis Heinsberg.

Das Besondere an dem Kreisverkehr, den der Landesbetrieb Straßen NRW gebaut hat und über den die Landstraße 19 zwischen Erkelenz und Gerderath die Kreisstraße 29 zwischen Matzerath und Schwanenberg kreuzt, ist der geringe Aufwand, mit dem er realisiert werden konnte.

Anders als bekannte Kreisverkehre hat er keine optische Erhöhung in der Mitte. Die Verkehrsteilnehmer werden auf ihn aufmerksam gemacht, indem sie vor dem Kreisverkehr durch rot-weiße Warnbaken gezwungen werden, die Fahrspur zu wechseln, das heißt, auf der früheren Linksabbiegespur in den Kreisverkehr hineinzufahren.

„Für alle Zufahrten wird eine angemessene Geschwindigkeit erreicht. Unterstützt wird diese Wirkung sicherlich auch dadurch, dass insbesondere Leitbaken bereits aus großer Entfernung erkennbar sind, um den Verkehrsteilnehmer zu leiten”, so Wilms.