Wegberg: Nicole von den Driesch kämpft für Wegberger SPD

Wegberg : Nicole von den Driesch kämpft für Wegberger SPD

Für eine große und vor allem wohlwollend aufgenommene Überraschung sorgte die Benennung des SPD-Spitzenkandidaten für die Kommunalwahl 2004 in der Stadt Wegberg bei der Mitgliederversammlung der SPD in Arsbeck.

Die Sozialdemokraten entschieden sich einstimmig dafür, zur kommenden Bürgermeisterwahl die Vorsitzende der Wegberger SPD, Nicole von den Driesch gegen die amtierende Bürgermeisterin Hedwig Klein (CDU) ins Rennen zu schicken.

„Frau Klein in eine Stichwahl zu zwingen” sei ihr Ziel, erklärte die 33-jährige Politikerin ergeizig, die sich in der Wegberger SPD „sehr gut aufgehoben und sehr wohl” fühle.

Sie freut sich, dass die SPD klar hinter ihr steht und einer jungen, ledigen Frau so aufgeschlossen entgegentritt.

Die Entscheidung, eine Frau, und vor allem sie als Kandidaten zu bennen, habe sich schlichtweg ergeben, berichtete Nicole von den Driesch. Es habe seit einiger Zeit einen personellen Fluss gegeben.

In diesem Jahr habe sich die Entwicklung immer klarer abgezeichnet. Dann sei sie angesprochen worden: „Es bot sich einfach an und ich war bereit dazu”, sagt sie entschlossen.

Den rund 30 Mitgliedern war die Überraschung, aber vor allem die Freude über die Entscheidung, die ihnen Helmut Thelen, der stellvertretende Vorsitzende des Wegberger Ortsvereines mittteilte, deutlich anzusehen.

Das Votum zu der Kandidatur habe sie auf der letzten Klausurtagung erhalten. „Ich will konsequent arbeiten”, betont Nicole von den Driesch, die über sich denkt, in der SPD eine gute Zukunft zu haben, und eine gute Alternative zu Hedwig Klein zu sein.

Nicole von den Driesch, die im öffentlichen Dienst in Düsseldorf beschäftigt ist, ist nicht nur als Vorsitzende der Wegberger SPD, sondern auch als stellvertretende Fraktionsvorsitzende und als Stellvertreterin auf Unterbezirksebene tätig.

In der SPD engagiert sie sich seit 1990. Die wenige Freizeit die ihr tagtäglich bleibt, verbringt sie am liebsten im Kreise ihrer Familie, mit ihren Eltern und Geschwistern. In den nun anstehenden Sommerferien gehe es etwas ruhiger zu, dass werde sie genießen.

Des weiteren standen bei der ereignisreichen Versammlung noch zwei Ehrungen auf dem Programm. Adele Schwärtzke wurde für 40 Jahre Mitgliedschaft und Helmuth Buysch für 25 Jahre Mitgliedschaft in der SPD geehrt.