Wassenberg: Neues urbanes Leben an historischer Stelle

Wassenberg : Neues urbanes Leben an historischer Stelle

Der neue „grüne Markt” am Wochenende auf dem Roßtorplatz hatte einen guten Start.

Der Termin war gut gewählt: Frisches Gemüse, Spargel aus heimischem Anbau, Köstlichkeiten aus den Käsetheken, brutzelnde Grill-Hähnchen, Frischgeflügel, Gewürze, Blumen, ein Spielmobil des Gewerbevereins für die kleinen Besucher, ein Informationshäuschen der Gewerbetreibenden: Es war ein buntes, einladendes Bild, das die gut gelaunten vielen Besucher prächtig ergänzten.

Bürgermeister Manfred Erdweg eröffnete mit einigen Stadtverordneten und den zahlreich erschienenen Gewerbevertretern den „Grünen Markt”. Er soll das geschäftliche Angebot und vor allem das urbane Leben in der Innenstadt beleben.

Das Verfahren „B 221” ist dabei nicht ohne Belang. Die Fortschritte im Verfahren, so der Bürgermeister, seien noch nie so gut gewesen wie jetzt. Diese Durststrecke müsse noch überwunden werden, um auch neue, weitere Ziele angehen zu können.

Der neue „Grüne Markt” soll auch dem Kulturangebot dienen. Hier in Abständen auch heimatliche Sing- oder Spielgruppen auftreten zu lassen, ist eine der Überlegungen. Die erfolgreichen „Plattdütsch”-
Abende des Heimatvereins bieten auch einige Ansatzpunkte. Sie könnten durch musikalische Auftritte erweitert werden.

Marktbeschicker und -Organisator ist die Marktgilde e.g. aus Eschenburg. Geschäftsführer Harald Ciliox war persönlich anwesend. Auch der neue „Marktmeister” Heinrich Stollenwerk aus Effeld, Vorsitzender der sehr regen „Effelder Naturfreunde”, bietet Gewähr für einen guten organisatorischen Ablauf.

Der „Grüne Markt” ist samstags von 8 bis 13 Uhr geöffnet. Das Angebot soll bei Bedarf noch erweitert werden. Die Verknüpfung von Markt und Gewerbe plus Kommunikation ist ein Schritt auf dem Weg des Stadtmarketings, das in mehreren Facetten das örtliche Leben bereichern soll.