Erkelenz: Neuer Standort für Immerather Mühle gefährdet?

Erkelenz : Neuer Standort für Immerather Mühle gefährdet?

Die Verhandlungen mit der Stadt Erkelenz über den neuen Standort der Immerather Mühle sind nach Angaben von Inhaber Matthias Mainz ins Stocken geraten. Der Senfhersteller und seine Frau Dorothee wollen diese auf eigene Kosten in Neu-Immerath wiederaufbauen.

„Die Mühle gehört zu Immerath”, so Mainz. Also sei es nur richtig, wenn sie mit an den neuen Standort umsiedeln würde. Das voll funktionsfähige Mühlgebäude soll sich nach seinen Plänen zu einem touristischen Ausflugsziel am Rande der Stadt entwickeln.

Obwohl das Grundstück und eine Nutzungszusage durch RWE Power vorhanden sind, kommt das Projekt nicht in die Gänge. Seit über einem Jahr zögen sich die Gespräche mit der Verwaltung hin. „Ich habe gedacht, man könnte die Stadt mit der Idee begeistern”, wundert sich Mainz - so wie den Technischen Beigeordneten Ansgar Luerweg, der sich sehr für die Idee des Erhalts am neuen Standort einsetzte.

Gerade mit Blick auf den Tages- und Nahtourismus würde eine Attraktion wie die Immerather Mühle Erkelenz aufwerten. Die Stadt, und da ist sich Mainz sicher, nutze die vorhandenen Ressourcen nicht im Rahmen des Möglichen. Mainz will „noch abwarten, was in den nächsten Monaten passiert”, ehe er sein Projekt zu den Akten legt oder anderswo verwirklicht.