Wassenberg/Hückelhoven: Neue Variante der B221n-Trasse wird geprüft

Wassenberg/Hückelhoven : Neue Variante der B221n-Trasse wird geprüft

Zur Trassenführung der B221n behält die FDP ihren Standpunkt bei, der auf eine Rurquerung weiter östlich (Garsbeck) abzielt, also nicht zwischen Orsbeck und Luchtenberg.

Das ist das Ergebnis einer gemeinsamen Mitgliederversammlung der FDP-Stadtverbände Hückelhoven und Wassenberg.

In Hückelhoven, so Hans Fischer, seien inzwischen die Meinungen andere geworden. Der größte Teil des im Raum Garsbeck erforderlichen Geländes sei verfügbar.

Diese Strecke sei gegenüber der „Bürgermeistertrasse” 400 m kürzer, im Ausbau 4 Millionen Euro billiger und wesentlich schonender für die Natur.

Das Kabinett in Düsseldorf habe inzwischen per Beschluss die Untersuchung dieser Variante in Auftrag gegeben. Der Wassenberger Rat müsse sich mit dieser neuen Situation auf Grund des Kabinettsbeschlusses wohl oder übel befassen.

Hierzu war später und bereits im Planungsausschuss des Wassenberger Rates zu erfahren, dass der Kabinettsbeschluss tatsächlich besteht.

Fest stehe, dass der Abschnitt von Arsbeck bis zur L117 zwischen Wassenberg und Ratheim bereits linienbestimmt sei und dass der Abschnitt Arsbeck/L117 in vier Teilabschnitten gebaut werde, und zwar beginnend in Arsbeck.

Die Untersuchung beider Varianten (Luchtenberg oder Garsbeck) sei Bestandteil des Verfahrens vor einer Entscheidung zu diesem Punkt.

Zur Renaturierung der Rur berichtete Hans Fischer über die Verhandlungen von Hückelhovener Seite mit dem Eifel/Rur-Wasserverband, die beispielsweise im Bereich Rurich Erfolg gehabt hätten. Hier werde nicht renaturiert.

Fischer empfahl der Wassenberger Rats- und Verwaltungsseite ähnliche Verhandlungen, um die bebauten Gebiete demnächst vor Hochwasser zu schützen.

Hier konnte darauf verwiesen werden, dass sowohl in Heinsberg als auch in Wassenberg die Räte die Renaturierung der Rur in ihren Bereichen abgelehnt hätten.

Das stark steigende Grundwasser sei laut Hans Fischer auf den immer geringer werdenden Wasserverbrauch zurückzuführen. Dafür maßgeblich seien die hohen Kosten für Wasser und Abwasser.