Neue "Kö" wird 2005 fertig

Neue "Kö" wird 2005 fertig

Erkelenz (an-o) - Noch ist die Kölner Straße zwischen Bahnhof und Kölner Tor "von Blech geprägt", wie es der technische Beigeordnete Ansgar Lurweg in einer weiteren Informationsveranstaltung formulierte, bald aber werden die 170 Autobusse täglich einen anderen Weg nehmen.

Das ist jedenfalls das Fazit von langen Verhandlungen mit den Kreiswerken. Und eine andere Verkehrsführung für die Busse ist Voraussetzung, um aus der oberen Kölner Straße eine attraktive und besucherfreundliche Meile zu machen. Es muss dringend auch wegen der Leerstände gehandelt werden.
Aber so ganz einfach ist die Umgestaltung nicht zu handhaben. Eigentlich sollte zunächst mit dem Umbau des Bahnhofsvorplatzes begonnen werden. Diese Planung wird wegen fehlender Mittel aber zurückgestellt. Noch in diesem Jahr jedoch, so die Versicherung des Beigeordneten, werden die Ausbauarbeiten einer Straße am Amtsgericht vorbei mit einem Durchstich zur Tenholter Straße als Zubringerfunktion beginnen. Ab dem Jahre 2004 sollen dann die eigentlichen Arbeiten in der Kölner Straße das Gesamtbild verschönern.

Die bisher im Straßenbild verwendeten Materialien Ziegel und Betonsteinpflaster verschiedener Farben werden eingesetzt und Bordsteine gibt es dann auch nicht mehr. Bis zum Jahre 2005 hoffen Planer und Verwaltung, die Kölner Straße im neuen Glanz erstrahlen lassen zu können.

Kein Anwohnerparken

Allerdings werden von den augenblicklich vorhandenen 50 Stellplätzen 20 wegfallen. Aber, so wurde versichert, Anwohnerparken wie in anderen Städten ist in Erkelenz kein Thema. Die Parkplatzbewirtschaftung wird man jedoch sicherlich im Rahmen der Veränderungen an der Kölner Straße neu bedenken müssen.

Nach vorsichtigen Schätzungen belaufen sich die Kosten der Maßnahme auf etwa 600.000 bis 660.000 Euro. Anliegerbeiträge sollen dabei nicht erhoben werden. Während der Bauphase kann die "Kö" auch weiterhin, wenn auch eingeschränkt, genutzt werden.
Eine Sorge haben die Planer noch. Der "Eingang" vom Bahnhofsvorplatz zur Kölner Straße sollte natürlich einen besonderen Blickfang erhalten.

Deshalb ist auf der heute noch großen Rasenfläche vor dem Amtsgericht der Bau eines größeren Gebäudes mit gleicher Höhe wie auf der gegenüberliegenden Seite gewünscht. Da könnte ein Kaufhaus, und/oder Gastronomie mit Hotel den gesamten Straßenbereich beleben. Ein Investor hat sich noch nicht gefunden und wird gesucht.