Wildenrath: Neue Heimat für die Wildenrather Lebensretter

Wildenrath : Neue Heimat für die Wildenrather Lebensretter

Kleine Jungs wünschen sich zu Weihnachten ein Spielzeug-Feuerwehrauto, große Jungs ein Feuerwehrgerätehaus. Und sie sollen es bekommen.

Am Montag haben offiziell die Bauarbeiten für die neue Heimat für die Lebensretter in Wildenrath begonnen, symbolisch eingeleitet vom ersten Spatenstich durch Bürgermeisterin Hedwig Klein und dem Ersten Beigeordneten Eduard Schneider.

„Ich wünsche mit jetzt einen reibungslosen Ablauf des Neubaus, die positive Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger, das aktive Mitmachen der Löschgruppe, wo immer sie sich beteiligen kann - denn Feuerwehren sind notwendige und lebendige Teile unseres Gemeinwesens”, sprach Klein allen Anwesenden aus der Seele.

Die Löschgruppe Wildenrath hatte lange genug auf ihr Häuschen warten müssen. Bereits im Frühjahr 1999 gründete sich eine Arbeitsgemeinschaft Gerätehaus, die ein Konzept an der jetzigen Stelle einreichte.

In den Beratungen des Grundstücksausschusses wurde zunächst noch das Betriebsgelände Geiser ins Gespräch gebracht. Doch Überprüfungen ergaben, dass diese Fläche unverhältnismäßig hohe Umbaukosten verursacht hätte.

Am 26. September 2001 wurde der endgültige Bauantrag gestellt, am 4. Dezember wurde er eingereicht.

Mit dem Wechsel in das neue Jahr war allerdings die zukünftige Förderung des Landes ungewiss. Umso mehr freuten sich die Wildenrather Feuerwehrmänner, als der Rat an seiner Entscheidung für einen Neubau festhielt.

„Nach langem Hoffen wird das verwirklicht, wofür wir lange gekämpft haben”, spricht Oberbrandmeister Manfred Heinrichs im Namen seiner 24 aktiven Feuerwehrmänner und der 13 Ehrenmitglieder.

Dieser Bau sei dringend notwendig für eine schlagkräftige Feuerwehr, so der Löschgruppenführer, der nun hofft, Ende April das neue Feuerwehrauto endlich in das Gerätehaus steuern zu können.