Erkelenz: Mysteriöses Sterben bei Bienen

Erkelenz : Mysteriöses Sterben bei Bienen

Bienenverluste in Höhe von 25 Prozent sind das Ergebnis einer aktuellen Umfrage unter den Mitgliedern des Imkervereines Erkelenz und Umgebung.

Das mysteriöse Bienensterben ist im Endergebnis damit insgesamt zwar noch deutlich unter der Höchstquote von bis zu 50 Prozent und mehr in anderen Landesbezirken von NRW geblieben, dennoch seien die Folgen enorm.

Für einige Hobby-Imker bedeute es das Aus. Die Folgen für Natur und Umwelt seien noch gravierender. Der indirekte Nutzen der Bienen, den sie durch ihre Bestäubungsleistung erbringen, jedoch nicht.

Die damit einhergehenden Ertragsminderungen, vor allem im Obstanbau, würden deutlich spürbar sein. Im schlimmsten Fall könnte es gar zu „Bestäubungsnotständen” kommen, weil 60 Prozent der heimischen Pflanzen auf die Bestäubung durch die Bienen angewiesen seien.

Die Ursache der Misere sei höchstwahrscheinlich in der schon vor langer Zeit aus Asien eingeschleppte Varroa-Milbe in Kombination mit dem Zusammenwirken eines noch nicht näher erforschten Virus zu vermuten.

„Im Interesse des Natur und Umweltschutzes ist die Politik hier insgesamt gefordert, im Wege der finanziellen Bezuschussung und Förderung einen Ausgleich für die teilweise horrenden Verluste der zahlreichen (Freizeit-) Imker mitzutragen”, so Karl-Heinz Maaßen, Vorsitzender des Imkervereins Erkelenz.