Schwanenberg: Musikalischer Streifzug durch die Epochen

Schwanenberg : Musikalischer Streifzug durch die Epochen

Einen besonderen Stellenwert räumten die Schwanenberger Bürger am Wochenende dem gemeinschaftlichen Musizieren ein.

So wurde die geräumige Mehrzweckhalle in einen Konzertsaal verwandelt, aus dem am Samstag Abend Gesang und mitreißende Melodien erklangen.

Der Vorsitzende des Kirchenchores, Heinz Kamp, hieß die zahlreichen Musikfreunde willkommen. Nach fünfjähriger Veranstaltungspause war es dem Kirchenchor ein besonderes Anliegen, dem Publikum wieder einen abwechslungsreichen Ohrenschmaus bieten zu können.

Neben dem Kirchenchor sowie dem Kinder- und Jugendchor bezeichnete Heinz Kamp die Mitwirkung des Wegberger Quartettvereins als eine Bereicherung für den „musikalischen Streifzug” durch mehrere Musik-Epochen.

Sowohl die Jüngeren als auch die älteren Chormitglieder sorgten mit ihren Darbietungen dafür, dass für jede Altersgruppe die passenden Töne dabei waren.

Der Kirchenchor unter der Leitung von Walter Landmesser stieg mit geistlicher Kirchenmusik in das vielfältige Musik-Programm ein.

Bei „Ehre und Preis sei Gott” von Johann Sebastian Bach schallten die klangvollen Stimmen der Männer und Frauen, die nacheinander in die Melodie einstiegen, durch die Halle.

Viel Applaus ernteten die Gäste vom Wegberger Quartettverein, die unter Frontmann Willi Stormanns bei den geistlichen Liedern „Im Abendrot” (Franz Schubert), „Die Sonn erwacht” (Carl Maria von Weber) oder beim „Nächtlichen Ständchen” (Franz Schubert) ihre schönen Tenor- und Bass-Stimmen demonstrierten.

Schwungvolle, fröhliche Volkslieder gaben sowohl der Kirchenchor mit der englischen Volksweise „Greensleeves” von Werner Schneider als auch der Quartettverein mit dem „Suliko”, einem Kaukasischen Volkslied von Otto Fischer, zum Besten.

Nach einem raschen Wechsel auf der Bühne sorgten die musikbegeisterten Kinder und Jugendlichen, die von Heinz Kamp und Beate Theißen begleitet wurden, für flotte Rhythmen aus Film, Rock- und Popgeschichte. Der Kinderchor verzauberte die Bühne in einen Zookäfig und besang den „König im Affenstall”.

Mit einer originellen Tanz- und Showeinlage ließen die Kinder die „Affen durch den Wald rasen” und wurden dabei von Tim Wawrzinek an den Bongos begleitet. Das Publikum zeigte sich von dieser Darbietung beeindruckt und honorierte den Auftritt mit donnerndem Applaus.

Der Jugendchor wagte sich an Rock- und Poplegende Elton John heran. Mit „The lion sleeps tonight” und „Circle of life” übernahmen die jungen Gesangstalente einen schwierigen Part im Programmablauf, den sie mit Bravour meisterten. Den spannenden „Kriminaltango” stellten die Jugendlichen ebenfalls erfolgreich dar.

„Wir sind besonders stolz auf unseren Gesangsnachwuchs, der sich mit viel Probenfleiß monatelang auf das Konzert vorbereitet hat”, lobte Heinz Kamp die Jugendarbeit.

Der Kirchenchor hatte sich gegen Ende des Konzertes noch einigen Musical-Melodien verschrieben. Mit dem unvergesslichen Song „Memory” aus „Cats” und „Hello Dolly” aus dem gleichnamigen Musical sorgte er für einen krönenden Abschluss.

Zum Ausklang animierten alle drei Chöre und der Wegberger Quartettverein gemeinschaftlich mit dem Lied „Wo Freunde auseinandergehn” das Publikum zum Mitsingen.