Erkelenz: Musik baut Brücken zwischen den Kulturen

Erkelenz : Musik baut Brücken zwischen den Kulturen

Zwei Chöre aus unterschiedlichen Städten, aus zwei völlig unterschiedlichen Kulturen, waren einen Abend lang durch die Musik miteinander verbunden.

Der Jugendchor „Cantemus” aus Presov in der Slowakei gab gemeinsam mit dem Chor des Cornelius-Burgh-Gymnasiums ein Konzert im Forum der weiterführenden Schulen in Erkelenz.

Bei dem vielseitigen Konzert mit Musik aus zwei unterschiedlichen Kulturen kam das Publikum auf seine Kosten.

Das Programm mit einer vielfältigen Liederauswahl war hervorragend aufeinander abgestimmt und die beiden Chöre harmonierten wunderbar.

Unter der Leitung von Norbert Brendt gab zunächst der Cornelius-Burgh-Chor ein englisches Volkslied „The Ash Grove” zum Besten, sehr zur Freude der Zuhörer.

Applaus ernteten die Musiker ebenso für „Dona, dona” von Sholum Secunda und für das den meisten Konzertgästen sicherlich bekanntere Stück von John Lennon und Paul Mc Cartney, „Eight days a week”.

Der „Cantemus”-Chor aus Presov überraschte das Publikum unter der Leitung von Iveta Matyásová mit einem deutschen Stück von Michael Praetorius „Allein Gott in der Höh sei ehr”, bevor er dann Volksweisen wie „Hej, slniecko horúce”, „Kázala mi mati” von Ondrje Francisci oder „Rybky a papagáj” von Juraj Benes erklingen ließ.

Besonders schön anzuhören war da auch die Volksweise aus Bolivien „El candor pasa”, die die Chormitglieder ebenfalls gekonnt sangen.

Rhythmisch und schnell ging es bei dem „Negro Spiritual”-Werk „Heaven is a wonderful place” zu, bei dem sich das Publikum kaum mehr auf den Sitzen halten konnte.

Großen Anklang fanden schließlich noch die Stücke „Looking in your eyes again” von Lorenz Maierhofer und „Calypso” von Jan Holdstock.

Dass Musik unterschiedlichste Kulturen miteinander verbindet, und Brücken zwischen den verschiedenen Ländern baut, bewiesen die beiden Chöre sehr einfühlsam mit gemeinschaftlichem Gesang von Liedern wie „Panis angelicus” von Claudio Casciolini, „Piú non si trovano” von Wolfgang Amadeus Mozart oder einem „Negro Spiritual” namens „Nobody knows.” Einen gelungenen Abschluss boten die Sänger aus Erkelenz und Presov mit „Sailing” und „Dream a little dream of me.”

Am Klavier glänzte nicht zuletzt Zuzana Béresova sowie die Solisten Barbora Safrankova, Dorota Lichvarova, Matjei Hlavaty, Filip Soltes, Judita Palenikova, Marianna Justova und Roman Senaj mit ihrem Gesang.