Erkelenz: Müll bleibt nach wie vor ein heißes Eisen

Erkelenz : Müll bleibt nach wie vor ein heißes Eisen

Die Erkelenzer CDU hatte zum monatlichen Stammtisch das Thema Sauberkeit in der Stadt gewählt, und da gab es durchaus unterschiedliche Ansichten der Anwesenden.

Karin Mainka und Dr. Heinrich Baltes, die vor einiger Zeit auf einem Marktstand die Frage gestellt hatten: „Erkelenz, eine saubere Stadt?”, berichteten über das starke Interesse, das ihnen die Passanten dazu entgegen gebracht hatten. In vielen Fällen seien dabei Klagen laut geworden.

Auch während des Stammtisches meinten einige Teilnehmer, es sei schon mal besser gewesen. Heute würden auch die Geschäftsleute in der Innenstadt kaum oder gar nicht mehr vor ihren Läden fegen oder weggeworfenen Müll einsammeln.

Man müsse, so hieß es weiter, auf die Stadt einwirken, dass wieder mehr gesäubert werde. Dem wurde entgegen gehalten, dass das „Saubermannkärrchen” durchaus jeden Morgen herumkurve und auch die Mülleimer geleert würden, diese seien aber um zehn Uhr schon wieder voll und so fiele mancher Müll daneben.

Einig war man, dass als Verursacher von Verunreinigungen nicht nur Kinder und Jugendliche auszumachen sind, auch Erwachsene gäben ein schlechtes Vorbild. Ein Umwelttag im Jahr sei wohl nicht ausreichend, um das Verhalten der Mitbürger nachhaltig zu ändern. Das System der Patenschaften, wie es in einigen Bereichen schon praktiziert würde, könnte man ausbauen.