"Mostert" nach alten Rezepten

"Mostert" nach alten Rezepten

Erkelenz (hewi). Nach über einjähriger Restaurierung und unzähligen Arbeitsstunden konnte die historische Senfmühle der Firma Terhorst nun auch offiziell in Betrieb genommen werden.

"Was Du ererbst von Deinen Vätern, erwirb es, um es zu besitzen." Getreu diesem Sinnspruch Goethes haben Matthias Mainz und Dorothee Terhorst einen lange gehegten Traum verwirklicht und die seit rund 30 Jahren "verschollene" Senfmühle des Vaters Walter Terhorst zu aus dem "Dornröschenschlaf" geweckt.

Am Freitag war endlich die lang ersehnte Inbetriebnahme der in Deutschland einzigartigen dreistufigen Senfmühle. Stolz präsentierte Firmeninhaberin und die wahrscheinlich einzige Senfmüllerin Deutschlands, Dorothee Terhorst, die nach modernen Maßstäben und Bestimmungen restaurierte Anlage dem Bürgermeister und den anwesenden Gästen. Bürgermeister Mathissen betonte, dass er fest an den Erfolg des "Terhorst Mostert" glaube, schließlich seien auch die Erkelenzer Backwaren weit über das Erkelenzer Land hinaus bekannt und erfolgreich.

Ihn als Politiker freue besonders, dass Erkelenz nun noch besser "seinen Senf dazugeben" könne.
Der nach wieder entdeckten Originalrezepten des Großvaters hergestellte "Mostert" wird ab Pfingstmontag bei Terhorst im Erkelenzer Industriegebiet Ost und natürlich im Handel über die Grenzen der Stadt hinaus erhältlich sein.