Kreis Heinsberg: Mittelrheinpokal: Favorit Wegberg-Beeck gastiert im Seestadion

Kreis Heinsberg : Mittelrheinpokal: Favorit Wegberg-Beeck gastiert im Seestadion

Teveren gegen Wegberg-Beeck wäre am 12. September das „erwartete“ Endspiel im Fußball-Kreispokal. „Verhindern“ können das noch Neu-Bezirksligist Heinsberg-Lieck und B-Ligist Wassenberg-Orsbeck, die sich im Halbfinale (21. und 22. August) mit den Favoriten zu befassen haben. Drei der vier Mannschaften kommen auch in die erste Runde des Mittelrheinpokals.

Heinsberg-Lieck steht wie schon vor einem Jahr in der Vorschlussrunde. Damals unterlag man Teveren nach guter Leistung mit 0:2. Am Dienstag (18.30 Uhr) stellt sich der große Favorit im Seestadion vor. Mittelrheinligist Wegberg-Beeck hat in den bisherigen drei Runden insgesamt 10:2 Tore erzielt und sich mit dem Toreschießen noch sehr zurückgehalten.

Das holte man im letzten Testspiel gegen Walheim nach (10:0). Man will sich wieder frühzeitig absetzen und wenige Tage vor dem Saisonstart in der Mittelrheinliga kein Risiko eingehen. Viel Bewegung und schnelle Kombinationen sind nötig, um die FC-Defensive zu überwinden. Heinsberg-Lieck hat in den Pokalrunden einigen Aufwand betreiben müssen (Sieg in der Nachspielzeit beim SC Selfkant) und ist auch schon durch ein „Stahlbad“ (Aschenplatz in Kuckum) gegangen. Das Ziel Halbfinale, das Trainer Daniel Heinen ausgegeben hatte, ist erreicht. Jetzt will man solange wie möglich ohne Gegentor bleiben und den Beeckern einen großen Kampf liefern. Man weiß aber auch, dass es noch eine „zweite Chance“ über das Spiel um Platz 3 gibt.

Pokal-Euphorie hält an

Die Pokal-Euphorie bei Wassenberg-Orsbeck hält unvermindert an. Der ambitionierte B-Ligist hat zwei weitere Spiele sicher — das Halbfinale am Mittwoch gegen Teveren (18.30 Uhr) und eines der Finalspiele. Tief stehen und dann die Angreifer schnell in Szene setzen dürfte das Rezept sein, mit dem man die Außenseiterrolle nutzen möchte. Man möchte auch gegen Landesligist Teveren gegenhalten und gezielte Angriffe in die Spitze verhindern. Vor einigen Jahren hatte man Teveren in einer früheren Runde mal am Rand der Niederlage.

Unter der Regie des damaligen Trainers Manfred Sieg hielt Wassenberg-Orsbeck bis in die Schlussminute das 1:0. Doch dann schlug Teveren noch zweimal zu. Beide Tore erzielte damals Alex Back, den der FC auch diesmal wieder auf der Rechnung haben muss. Denn Back kann wieder Teverens „Türöffner“ sein, wenn man sich schwertut, eine Lücke zu finden. Der Favoritenrolle möchte das Team von Trainer Nico Herzog aber gerecht werden und mit einem Sieg ins Endspiel einziehen.

(sie)
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