Mit viel Ernst Spaß an der Freude

Mit viel Ernst Spaß an der Freude

Erkelenzer Land. Für Karnevalsgruppen aus der Region gibt es eine neue Konkurrenz: „Die Dröpkes”, sechs musikalisch begabte Männer, haben es es sich seit ihrer Gründung 1998 zur Aufgabe gemacht, bei jeder Veranstaltung ein Höchstmaß an musikalischer Unterhaltung zu bieten.

Und diese Aufgaben nehmen die Jungs ziemlich ernst, wovon sich vor kurzem noch etliche Narren bei der Damensitzung im ausverkauften Saal Haus Sodekamp-Dohmen in Hilfarth überzeugen konnten.

Aber wer sind die sechs „Dröpkes” eigentlich? Die Band setzt sich aus Verkaufsberater Christian Holz (Gesang, Percussions) aus Rheindalen, Sonderschulpädagoge Lutz Wormuth (Bass, Gesang) aus Wickrathberg, Tontechniker Eddie Lucht (Gitarre) aus Niederkrüchten, Kommissar Thede Jansen (Schlagzeug) aus Wegberg, Sozialversicherungsangestellter Michael Wetters (Keyboards) aus Rheindaten und Werksleiter Uwe Schlienkamp (Gesang, Percussions) aus Schwalmtal zusammen.

Kennen gelernt haben sich die sechs bereits vor zehn Jahren. Da machten sie hauptsächlich noch Rockmusik. Seit ihrer Gründung spielen sie regelmäßig auf Betriebs- wie Stadtfesten, aber auch in den Rheinterrassen in Düsseldorf waren sie schon zu Gast.

Mittlerweile sind sie immer stärker bei Karnevalsveranstaltungen in der Region bis hin ins Münsterland zu Gast, wo sie es mit ihrer Musik verstehen, den Saal zum Überkochen zu bringen. „Denn mit Spaß an der Musik, ausgefallenen, abwechslungsreichen Arrangements bekannter Stücke aus den Bereichen Schlager, Kult bis Karneval und ihren Eigenkompositionen, mit denen sie bereits Erfolge verbuchen konnten, erreichen sie jedes Publikum”, betonte ihr Manager Harry Rüffer aus Hetzerath nicht ohne Stolz.

Was zunächst für einen Auftritt im Jahr mit der Besetzung Helmut und Sohn Christian Holz sowie Lutz Wormuth und just is-Sänger Reiner Jennissen unter dem Namen „Dahler Dröpkes” geplant gewesen war, verlief im heimischen Rheindahlen so erfolgreich, dass plötzlich eine Vielzahl von Anfragen für die bevorstehende Karnevalssession auf dem Tisch lagen.

Damals beschloss das Quartett, das Programm auszubauen und sich fortan auch ins närrische Treiben zu stürzen. Uwe Schlienkamp stieß im Jahr 1998 hinzu. Reiner Jennissen, der mit just is immer mehr Auftritte zu bestreiten hatte, musste schließlich aus Zeitgründen die Band verlassen.

Einen würdigen Nachfolger fanden die Musiker mit Ex-just is-Schlagzeuger Thede Jansen. Michael Welters ersetzte im Jahr 2000 als Keyboarder Helmut Holz. „Seither stieg die Anzahl der Auftritte und auch die organisatorische Arbeit kontinuierlich, so dass tatkräftige Unterstützung notwendig wurde”, sinnierte Ruffer, der sich noch sehr gut daran erinnern kann, wie er Ende des Jahres 2001 von der Band für das Management ins Boot geholt worden war.

Und schließlich sei noch der „außergewöhnlich gute” Gitarrist Eddie Lucht genannt, der eine Musikschule in Niederkrüchten hat. Mit ihm sei der Sound noch „rockiger” geworden.

Mit ihrem Titel „Et kütt wie et kütt”, geschrieben von Montevideo-Sänger Uwe Hess, gewannen sie 2002 die närrische Hitparade beim Radiosender 90.1. In diesem Jahr erschien eine weitere CD mit ihrem neuen Hit „Kumm Mädche danz”.