Kreis Düren: Mit Schuljahresende steigt die Arbeitslosenzahl leicht

Kreis Düren : Mit Schuljahresende steigt die Arbeitslosenzahl leicht

Die Zahl der Arbeitslosen im Kreis Düren ist im Juli um 99 auf 10.504 gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es hingegen 751 Arbeitslose weniger. Die Arbeitslosenquote auf Basis aller Erwerbspersonen betrug im Juli 7,7 Prozent. Vor einem Jahr hatte sie sich auf 8,3 Prozent belaufen.

Im Bereich der von der Arbeitsagentur betreuten Arbeitslosengeld-Empfänger (SGB III) lag die Arbeitslosigkeit bei 2987: Das sind 92 mehr als im Vormonat und 221 weniger als im Vorjahr.

Die Job-com des Kreises Düren betreute 7517 Hartz-IV-Empfänger. Das ist ein Plus von sieben gegenüber Juni. Im Vergleich zum Juli 2014 waren es 530 Arbeitslose weniger.

„Im Ferienmonat Juli zeigt sich eine unspektakuläre Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt, der — wie zu erwarten — von einem temporären Anstieg der Arbeitslosigkeit gekennzeichnet ist“, erklärt Doris Schillings von der Arbeitsagentur Aachen-Düren. „Mit dem Schulschluss Ende Juni steigt die Jugendarbeitslosigkeit bis zum Beginn der Ausbildungszeiten ab August beziehungsweise September saisonbedingt vorübergehend. Betriebe verzichten in den Urlaubswochen in der Regel auf Neueinstellungen, so dass neue Beschäftigungen erst nach der Ferienzeit wieder verstärkt beginnen.“

Im Juli waren 1578 offene Stellen gemeldet: Gegenüber Juni ist das ein Plus von 110. Im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es 233 Stellen mehr. Die Arbeitgeber meldeten im Juli 526 neue Arbeitsstellen. Das waren 120 mehr als vor einem Jahr. Seit Jahresbeginn sind 3180 Stellen eingegangen.