Erkelenz: Mit Rennrad fürs Hospiz nach Berlin

Erkelenz : Mit Rennrad fürs Hospiz nach Berlin

Die Zeit der theoretischen Vorbereitung ist vorbei: Die vierte Tour de Jumelage „steht”.

Das Ergebnis der Planung stellten die Tour-Planer Theo Clemens, Theo Görtz und Wolfgang Kurth am Montag bei einem Pressegespräch im Hospiz der Hermann-Josef-Stiftung vor.

„Am Sonntag, 22. Juni, starten wir mit 24 Radrennfahrern und zwölf Begleitpersonen in Erkelenz. Am Donnerstag, 26. Juni, wollen wir nach 750 Kilometern am Brandenburger Tor in Berlin ankommen.”

Höhepunkte der Tour mit fünf Etappen zwischen 130 und 170 Kilometern sind die Fahrten über den Kahlen Asten und über den Brocken.

Nachdem St. James, Bad Windsheim und Thum Zielorte der Fahrten der Partnerschaft waren, geht es in diesem Jahr nach Berlin. Nicht ohne Grund, wie Kurth erklärt: „In Berlin haben wir in Leo Dautzenberg einen Partner, der den Kreis Heinsberg in der Bundeshauptstadt vertritt.”

Für den Wahlkreisbundestagsabgeordneten war es keine Frage, die sportliche Truppe einzuladen. Und nicht nur das. Der CDU-MdB lud auch 33 Vertreter der Erkelenzer Realschule nach Berlin ein, quasi als Dankeschön für das Engagement dieser Schule, die in den letzten Jahren im Rahmen der Tour de Jumelage für das Hospiz Spenden sammelte.

Die Tour-Teilnehmer und die Schulgruppe werden am Freitag, 27. Juni, gemeinsam an einer Führung durch den Reichstag teilnehmen.

Die Realschule und in diesem Jahr auch die Hauptschule sowie die Pestalozzischule unterstützen die Tour, indem sie Kilometer an Sponsoren „verkaufen”.

Insgesamt sind für das Hospiz so schon über 30.000 Euro gespendet worden, unabhängig davon, wie viele Spenden noch geflossen sind, weil die Spender erst durch die Tour de Jumelage auf das Hospiz aufmerksam geworden sind, wie Wolfgang Salz, der Geschäftsführer der Hermann-Josef-Stiftung, beim Pressegespräch erwähnte.

Neues Logo, neue Trikots, aber auch neue Teilnehmer gibt es in diesem Jahr. Die Gruppe um Kurth, Clemens und Görtz wird immer größer.

In diesem Jahr beteiligt sich die Radsportgruppe der Kreispolizeibehörde Heinsberg an der Tour. Ihr Sprecher Karl-Heinz Frenken berichtete am Montag, als seine Kameraden von der Tour erfuhren, haben sie spontan ihre Teilnahme zugesagt. „Wir sind Partner der Bürger, insofern ist eine Tour de Jumelage auch ein Zeichen der Verbundenheit zwischen Bürgern und Polizei.”

Frenken brachte die Aktion zugunsten des Hospizes auf den Punkt: „Mitfahren kann nicht jeder, aber jeder, der nicht mitfährt, kann spenden.”

Ein weiteres äußeres Zeichen der Unterstützung ist das Logo der Tour de Jumelage, das als Autoaufkleber bei allen Tourteilnehmern gegen eine kleine Spende erhältlich ist, worauf Clemens hinwies.