Mit „Hummeln im Hintern” durch die Zelte

Mit „Hummeln im Hintern” durch die Zelte

Waldfeucht-Haaren. Erneut rekordverdächtig ist das Haarener Oktoberfest, das in seiner 44. Auflage am gestrigen Freitagabend einen Auftakt erlebte, wie ihn sich die Organisatoren nicht besser hätten wünschen können.

Bis in die frühen Morgenstunden feierten die Besucher im Riesenfestzelt. „So voll war es freitags noch nie” hörte man immer wieder beim Flanieren durch die Festzelte und das ist das Besondere am Haarener Oktoberfest.

Während man beim großen Bruder in München im Festzelt am Tisch hocken bleibt, haben die Rheinländer „Hummeln im Hintern”, formulierte es August Kirchner treffend. Beim Haarener Oktoberfest ist man im Zelt unterwegs um alte Freude zu treffen oder neue Kontakte zu knüpfen.

Mit seiner Frau Anneliese war er es, der das Oktoberfest nach Haaren brachte, das inzwischen sein Einzugsgebiet über den Kreis hinaus bis in die Landeshauptstadt Düsseldorf, dem Ruhrgebiet und Köln ausgedehnt hat, wie unschwer an den Autokennzeichen zu erkennen war.

Auch in den benachbarten Niederlanden ist das Haarener Oktoberfest längst ein Begriff. Die Klänge des Trommler- und Pfeiferkorps und des Musikvereins Haaren waren traditionsgemäß das Signal für den bevorstehenden Fassanstich, bei dem auch in diesem Jahr August Kirchner mit seinem Sohn Dr. Gotthard Kirchner als Komiteepräsident auf der Bühne standen, um dem Bürgermeister beim Fassanstich zu assistieren.

Fortgesetzt wird das Haarener Oktoberfest am Samstagabend mit dem Oktoberfestball, bei dem erneut der Schwabenlandexpress Stimmung garantiert. Freier Eintritt heißt es beim Familientag am Sonntag mit den Wülferhäusern zum Frühschoppen und dem Schwabenlandexpress zum Ausklang.

Petrus unterstützt das Oktoberfest in Haaren einmal mehr mit einem tollen Herbstwochenende voller Sonnenschein über den sich sicherlich auch die Schausteller auf dem gut bestückten Kirmesmarkt vor den Zelttoren freuen.