Kreis Heinsberg: Mit frischer Luft und ohne Qualm

Kreis Heinsberg : Mit frischer Luft und ohne Qualm

Das Jahr 2008 sei - so hebt das Gesundheitsamt des Kreises Heinsberg hervor - „ein besonders gutes Jahr für die Gesundheit”.

In allen deutschen Bundesländern würden nach und nach die Gesetze zum Schutz vor Passivrauchen Wirklichkeit. Laut Aussagen des Deutschen Krebsforschungszentrums sterben jährlich mindestens 3000 Menschen in Deutschland an den Folgen des Passivrauchens.

„Es wird also höchste Zeit für den Nichtraucherschutz. Ein einheitlich geregeltes Rauchverbot in der Öffentlichkeit ist außerdem eine gute Ergänzung für unsere Bemühungen zur Tabakvorbeugung bei Kindern und Jugendlichen”, erklärte Yvonne Michel, Fachkraft für Suchtvorbeugung des Gesundheitsamtes.

Gerade die Mischung aus Stärkung der Kinder und Jugendlichen auf der einen sowie den gesetzlichen Regelungen auf der anderen Seite erscheine Erfolg versprechend. „Raucher sind in ihren Freundes- und Familienkreisen immer schlechter angesehen. Auch das bevorstehende Rauchverbot in Kneipen, Restaurant und Discotheken sorgt dafür, dass rauchen unattraktiver wird”, so Michel.

Um die gesetzlichen Maßnahmen zu ergänzen, setzt das Gesundheitsamt zum dritten Mal in Folge auf die Kampagne „Leben ohne Qualm im Kreis Heinsberg - mit frischer Luft in den Frühling!”.

Vielfältige Projekte für Kinder, Jugendliche und Erwachsene sollen die Auseinandersetzung mit dem Thema Rauchen fördern und eine dauerhafte Änderung des Verhaltens bewirken.

Das Programm der Kampagne im Überblick:

5. März, 14 bis 16.30 Uhr: Fortbildung für Grundschullehrer.

14. und 15. April, jeweils 8 bis 14.30Uhr: Fortbildung für angehende Erzieherinnen des Berufskollegs Geilenkirchen.

1. bis 31. Mai: Wettbewerb „rauchfrei 2008”.

5. bis 9. Mai:Projektwoche „Tabakvorbeugung in der Grundschule” mit 17 Klassen aus dem Kreis Heinsberg. 31. Mai, 15 bis 19 Uhr: Weltnichtrauchertag mit rauch- und alkoholfreier Abschlussparty in der Diskothek Himmerich.

Nähere Auskünfte gibt es bei Yvonne Michel im Kreisgesundheitsamt, 02452/135317.