Mit dem Job auf Tuchfühlung

Mit dem Job auf Tuchfühlung

Wegberg (an-o) - Der Start ins Berufsleben ist eine wichtige Sache. Um gut informiert und gut vorbereitet die Auswahl für den späteren Beruf treffen zu können, konnten sich Schüler der Wegberger Schulen im Pädagogischen Zentrum des Gymnasiums über verschiedenen Berufsbilder informieren.

"Job Info Live" nannte sich die Ausbildungsbörse, die bereits zum vierten Mal stattfand und zu der alle Schüler der Klassen elf bis 13 eingeladen waren. Über 50 Berufe und Firmen präsentierten sich mit einem Stand. Die Schüler konnten reichlich Informationsmaterial mitnehmen und sich persönlich bei den jeweiligen Ansprechpartnern Antworten auf ihre konkreten Fragen holen.

"Die Berufe stellen sich hier den Schülern vor, es gibt Material zur Anschauung, Präsentationen und fachliche Beratung", so Hans-Jürgen Knubben, der die Börse gemeinsam mit Willi Maus, Reinhard Schreier und Karin Viethen vorbereitet hat.

Professionelle Messstände

"Teilweise sind die einzelnen Firmen hier richtig professionell mit Messeständen, Beamern und Leinwänden angereist", freute er sich. "Ich habe von so einer Börse einmal etwas gelesen, später entstand dann in Zusammenarbeit mit der Elternschaft die Idee, auch hier so eine Berufsbörse zu initiieren", sagt Knubben weiter.

In Hückelhoven ist man zwar auch in Überlegungen dazu, aber über die Idee an sich noch nicht hinaus gekommen. Aber was nicht ist, kann ja noch werden...

Zunächst habe man sie in Wegberg "Berufsinformationsbörse" genannt. Um den Namen aber etwas peppiger zu gestalten, habe man später ein Logo entworfen und es in "Job Info Live" umbenannt. Neben Firmen waren auch Eltern vertreten, die ihre eigenen Berufe vorstellten.

Das Projekt kam bei den Schülern sehr gut an. Die wie eine Messe aufgebaute "Börse" erfreut sich reger Teilnahme, auch die Breite der vorgestellten Berufe lässt kaum einen Wunsch offen: Vom Flugkapitän bis zur Kindergärtnerin oder dem Kaufmännischem Assistent für Fremdsprachen war alles vertreten. Auch Anschauungsmaterial war reichlich zu finden, wie beispielsweise einige Arbeitsstücke eines Metallbauers.

So konnten die Interessierten mit dem ein oder anderen Beruf schon einmal auf Tuchfühlung gehen und durch die persönlichen Gespräche den ein oder anderen Kontakt knüpfen.