Erkelenz: Mischung begeistert Publikum

Erkelenz : Mischung begeistert Publikum

„MongoBeach”, die Schülerzeitung des Cornelius-Burgh-Gymnasiums steht nicht nur für guten, jungen Journalismus wie das vergangene Wochenende bewies.

Die Gruppe aus hochmotivierten Schreibern ist mittlerweile auch dabei, sich als Organisator von Veranstaltungen einen Namen zu machen. Neben einer gelungenen Autorenlesung und einer politischen Podiumsdiskussion präsentierte die Schülerzeitung jetzt erstmals eine „Jazz-Night” im Keller des Gymnasiums. Warum nun aber gerade Jazz als Konzertschwerpunkt für junge Leute? Nils Backmann von „MongoBeach”, erklärte, wie es zu dieser Entscheidung kam: „ Wir dachten uns, dass es in Erkelenz generell immer viele Rockevents gibt und wollten etwas anderes bieten. Darum haben wir uns für Jazz entschieden.”

Tatsächlich ging diese Rechnung auf. Zur Premiere der ersten „MongoBeach Jazz-Night” kam gleich ein äußerst großes Publikum aller Altersklassen. Als weiteren Garant für einen erfolgreichen Abend konnten die Veranstalter aber auch schon im Vorfeld auf sehr gute Bands setzen.

„Neben der Big Band der beiden Erkelenzer Gymnasien, dem Trio „PSW” und der Schülergruppe „Jazz 4/4” war es uns möglich, über die Kreismusikschule Heinsberg den Kontakt zur Jazzformation Subito herzustellen, die überregional bekannt sind und bereits semi-professionell arbeiten”, erklärte Dominik Mercks von „MongoBeach”.

Den grandiosen Auftakt bescherte den Anwesenden die Big Band Mr. PC, in der über 20 junge Jazzliebhaber der beiden Erkelenzer Gymnasien unter der Leitung der Musiklehrer Robert Prins und Horst Couson vertreten sind. Von den Beatles über den lockeren Titel „Crocodile Rock” bis hin zu besinnlichen Balladen präsentierte die Gruppe einen abwechslungsreichen Ausschnitt ihres Repertoires.

Ein wenig ruhiger und besinnlicher, emotional aber sehr berührend ging es dagegen bei dem Auftritt von PSW zu. Das Trio, bestehend aus Robert Prins (Trompete) und Wolfgang Wittmann (Gitarre), beide Lehrer am Cornelius-Burgh-Gymnasium, sowie der ehemaligen Schülerin Luisa Seeling (Gesang), verzauberte das Publikum mit zarten Balladen, bei denen vor allem die junge Sängerin mit ihrer samtigen Stimme überzeugte.

Musikalisch nicht ganz so klar einordnen ließen sich auch ihre Nachfolger auf der Bühne, die Gruppe Jazz 4/4, nicht. Die vier jungen Musiker präsentierten eine reizvolle Mischung aus bekannten Coverstücken wie dem Titel „Black Orpheus” aus dem gleichnamigen 50er-Jahrefilm und erfrischenden Eigenkompositionen.

Als eingespieltes Team mit einem Hang zum Experimentellen entpuppten sich auch die Musiker von Subito. Sie überraschten mit einem eher ungewöhnlichen Sound, der von dem Einsatz eines ohrenbetäubenden Basses bis hin zu einem ruhigen, eindringlichen Keyboardintro bestach.