Kreis Heinsberg: „Mathe” ist etwas für Rechner und Tüftler

Kreis Heinsberg : „Mathe” ist etwas für Rechner und Tüftler

Da sage noch einer, Mathematik sei langweilig. Das Gegenteil bewiesen mehr als 160 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 bis 13 von Gymnasien und Gesamtschulen im Kreis Heinsberg, die sich an der ersten Runde der Mathematik-Olmpiade im Oktober des vergangenen Jahres beteiligten.

Die 79 besten Schüler ermittelten im November im Gymnasium Hückelhoven unter der regionalen Koordination von Franz-Josef Klingen (Maximilian-Kolbe-Gymnasium Wegberg) die vier leistungsstärksten Teilnehmer: Steffen Fenzl und Till Kretschmar vom Maximilian-Kolbe-Gymnasium Wegberg, Lena Sieberg von der Betty-Reis-Gesamtschule Wassenberg und Laura Vieten vom Gymnasium Hückelhoven machten das Rennen und konnten im Februar am Landeswettbewerb in Königswinter teilnehmen. Dort trafen sie auf die 350 landesweit Besten unter den 15.000 Jungen und Mädchen, die sich zur ersten Runde gemeldet hatten. Laura Vieten gelang es, von dort eine Anerkennung mit nach Hause zu bringen.

Zu den Schülern, die in der zweiten Runde ebenfalls erste Preise erzielt hatten, gehörten Lea Redmann (Betty-Reis-Gesamtschule Wassenberg), Max Döring und Daniel Linden (Maximilian-Kolbe-Gymnasium Wegberg) sowie Teresa Jaksche und Mirco Fröls (Übach-Palenberg).

Die Leitende Regierungsschuldirektorin Dr. Ilona Schulze von der Bezirksregierung Köln hob in einer Feierstunde die Anstrengungsbereitschaft heraus, eine Eigenschaft, die heute vielen abgesprochen würde, und charakterisierte die Mathematik nicht nur als reines Zahlenwerk. Sie enthalte auch viel Tüftelei. Sie bezeichnete alle Teilnehmer als Gewinner, auch wenn nicht alle Sieger sein konnten, und überreichte die Urkunden. Die Jungen und Mädchen erhielten außerdem kleine Buchgeschenke.