Hamburg: „Mach doch mal Metal!”: Online-Infos für angehende Azubis

Hamburg : „Mach doch mal Metal!”: Online-Infos für angehende Azubis

Was kann ich, was will ich, und was lass ich lieber bleiben? Wer eine Lehrstelle sucht und darauf Antworten weiß, ist gut dran. Wer dagegen „keinen Plan” hat oder sich unsicher ist, sollte sich schlaumachen. Das ermöglicht eine Reihe von Portalen.

Auch für diejenigen, die schon in der Ausbildung sind, gibt es online diverse Anlaufstellen. Hier einige wichtige Plattformen:

Ein besonders umfangreiches Angebot im Internet macht naturgemäß die Bundesagentur für Arbeit (BA). Angehende Azubis schauen sich am besten das speziell für sie eingerichtete Portal www.planet-beruf.de an. „Auf dieser Seite sollte man im Prinzip ab Klasse 8 surfen, denn ab da gilt es, sich Gedanken über die Lehrstelle zu machen”, sagt BA-Sprecherin Anja Huth in Nürnberg. Und in der Tat: Der Planet ist nicht nur bunt, sondern vor allem hilfreich.

Da gibt es zum Beispiel das „Berufe-Universum”. Schüler können darin ermitteln, wo sie ihre Stärken haben. Das hilft bei der Frage, welche Ausbildung für sie die Richtige sein könnte. Wer etwa wissen will, mit was sich Kfz-Mechatroniker beschäftigen, ist hier ebenfalls richtig. Ist die Entscheidung für einen Beruf gefallen und vielleicht sogar schon ein potenzieller Arbeitgeber in Sicht, wird ein Bewerbungstraining absolviert.

Per Link geht es vom Planeten zu weiteren Seiten der BA, die für angehende Azubis nicht weniger interessant sind: Unter http://www.berufe.tv erzählen junge Arbeitnehmer - aus Hotels und Gaststätten zum Beispiel - in Videoclips, wie es bei ihnen so läuft. Und die Jobbörse unter http://dpaq.de/eG2p4 liefert registrierten Nutzern, bei denen es ans Bewerben geht, harte Fakten zu offenen Lehrstellen.

Eine Börse für ihren eigenen Bereich, der sich von kaufmännischen Berufen bis hin zum Mediengestalter erstreckt, bieten die Deutschen Industrie- und Handelskammern an: unter http://www.ihk-lehrstellenboerse.de

Verglichen mit dem Berufsplaneten ist das Portal nüchtern gehalten: Junge Leute können in ihrem Heimat-Landstrich oder überregional nach freien Stellen suchen und bekommen dann alle nötigen Informationen dazu. Oder sie geben selbst ein Stellengesuch auf, und interessierte Arbeitnehmer können sich bei ihnen melden.

„Es muss nicht immer HipHop sein. Mach doch mal Metal!” ist einer der Tipps unter http://www.handwerk.de

Der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) informiert Lehrlinge in spe auf der Seite umfangreich und anschaulich. Wobei genannter Ratschlag nichts mit Tontechnik zu tun hat: Er bezieht sich auf die diversen Berufe aus dem Elektro- und Metallgewerbe - vom Behälter- und Apparatebauer über den Klempner bis zum Zerspanungsmechaniker.

Ebenso passend ist der Slogan, unter dem der ZDH die Berufe aus dem Lebensmittelgewerbe zusammengefasst hat: „Verdien deine eigenen Brötchen. Zum Beispiel mit Brötchen.”

Unter http://dpaq.de/S9ypw hat auch das Handwerk eine Börse - während der Baden-Württembergische Handwerkstag Unentschlossene auf einer eigenen Seite aufklären will: http://www.handwerks-power.de lautet deren Name.

Mit dem Ergattern der Lehrstelle ist der Informationsbedarf nicht immer gestillt - ein Stichwort: Weiterbildungen. In solchen Fällen kann sich ein Besuch von http://www.lehrlingegehenonline.de lohnen. Hier haben Azubis die Möglichkeit, sich auf Zertifikate vorzubereiten, die aktuellen oder künftigen Chefs signalisieren: Dieser Mitarbeiter hat IT-Grundkenntnisse oder ist sogar ein Computer-Fuchs.

Während hinter dieser Seite die Zentralstelle für die Weiterbildung im Handwerk steht, finden alle anderen angehenden und aktuellen Azubis bei Planet Beruf Infos zum Thema Weiterbildung (http://dpaq.de/acazR).

Wer wiederum als Handwerks-Lehrling den Blick über den Tellerrand wagen und ein Praktikum in Frankreich absolvieren möchte, bekommt die Fragen dazu unter http://chanceeurope.zdh.de beantwortet.

Auch alle, die ihre komplette Ausbildung im Nachbarland machen wollen, finden hier die nötigen Informationen: zu den Voraussetzungen, die sie erfüllen müssen, zum Bewerbungsverfahren oder auch zur Vereinbarkeit deutscher und französischer Abschlüsse.

Was sich keiner wünscht und trotzdem hin und wieder vorkommt, ist Stress - im Betrieb oder in der Berufsschule. Lehrlinge mit solchen Problemen können sich an Dr. Azubi wenden und dann mit recht prompten Antworten rechnen. Dahinter verbirgt sich ein Angebot des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB). Zu finden ist es unter der Webadresse http://www.dgb-jugend.de/ausbildung/online-beratung

Der Doktor beantwortet aber auch allgemeine Fragen, die sich beim Start einer Lehre stellen können. Und wer einfach mal ein bisschen ausspannen will, versucht sich an „Space Azubi”, einem Minispiel rund um die Ausbildung auf einem Raumschiff.