"Maak mött" neuer Schlachtruf in Köln

"Maak mött" neuer Schlachtruf in Köln

Erkelenz/Köln (an-o) - Auch in den WDR-Studios in Köln-Bocklemünd erwies sich die Erkelenzer Karnevalsgesellschaft als gute Gastgeberin. EKG-Vorsitzender Otto-Berndt Aretz hatte sogar für die Sieger der Närrischen Hitparade Folge 3 eine Möhn dabei.

Die blau-weiße Plastikdame hat inzwischen in Eschweiler eine neue Heimat gefunden, denn aus der Stadt an der Inde kommen die Sieger der dritten Folge der närrischen Hitparade.

Mit ihrem Hit "Zom fiere jebore" hatten sie am Freitag Abend bei der Ted-Abstimmung die Nase vorn und nahmen als Belohnung vom Moderatoren-Duo Marita Köllner und Gisbert Baltes am Ende einer höchst stimmungsvollen Sendung das silberne Mikrofon sowie die WDR-Narrenkappe entgegen. Dabei flossen sogar Tränen - der Freude natürlich, denn die Jungs aus Eschweiler hatten im fünften Anlauf endlich die Teilnahme am großen Finale geschafft.

Das bunt und närrisch dekorierte große Studio auf dem WDR-Gelände in Bocklemünd, auf dem auch die "Lindenstraße" produziert wird, war am Freitag Abend fest in Erkelenzer Hand. Insgesamt 360 Hitparaden-Fans hatte der WDR per Bus nach Köln transportiert.

Jede Menge Fans

Die EKG war nahezu komplett präsent: das Prinzenpaar Reinhard I. und Christa I. mit großem Gefolge, der Elferrat, die Marketenderinnen, die Funken- und Prinzengarde, die Möhnenmänner und jede Menge Fans der Gesellschaft und der Gruppe "Hätzblatt" natürlich, die sich mit T-Shirts, die die Aufschrift "Männer lügen nicht" trugen, als Anhänger der Sieger der närrischen Hitparade 2002 outeten.

"Hätzblatt" läutete dann auch nach dem festlichen Einzug der Akteure außer Konkurrenz den "Erkelenzer Part" im Hitparaden-Programm ein.

Hunderte von Cowboys, Indianern, Hexen, Teufel, Prinzessinnen und Clowns sangen, klatschten und schunkelten bei "Knutschleed" oder "Männer lügen nicht" begeistert mit. Fast schon euphorisch gefeiert wurden später auch die Funkengarde, die ihren mit Akrobatik und Hebefiguren gespickten Tanz präsentierte, und natürlich EKG-Sänger Heinz Forg, der mit drei Sängerkollegen aus den Niederlanden, Belgien und Frankreich den Ohrwurm "Eimol Prinz zo sin" intonierte.

Ein dickes Lob gebührt dem bunt kostümierten Elferrat, der sich aus den Gruppen und Garden der EKG zusammensetzte. Die Damen und Herren waren unermüdlich in Bewegung, auch wenn keine Kamera auf sie gerichtet war.

Sicherlich ist es auch ihrem temperamentvollen Einsatz, der überaus "ansteckend" wirkte, zu verdanken, dass die dritte Hitparadenfolge 2003 "... mit viel Erkelenz drin" ein großer Erfolg war.