Holzweiler: Landwirt kurzerhand vom Feld verwiesen

Holzweiler : Landwirt kurzerhand vom Feld verwiesen

Wenig Begeisterung weckt der Unfall an einem Windrad im Windpark Holzweiler bei Landwirt Heinz-Willi Portz.

Als er am Samstag auf seinem Feld arbeiten wollte, wurde er unmissverständlich aufgefordert, wieder zu gehen. „Gegen 9 Uhr wollte ich auf der Parzelle arbeiten”, berichtete der Landwirt im Gespräch mit der Erkelenzer Volkszeitung.

„Da wurde mir gesagt, es sei aus Sicherheitsgründen besser, die Arbeit einzustellen.” Falls sich der abgeknickte Flügel löse, könne er in einem Umkreis von 350 Metern zu Boden stürzen. Deshalb sei es ratsam, das Gelände weiträumig abzusperren.

Der Zwischenfall lässt Portz nun an der generellen Sicherheit der Windräder zweifeln. „Wer kann mir denn garantieren, dass nicht ein anderen Flügel irgendwann einmal abstürzt?”

Aber nicht nur wegen dieses Zwischenfalls ist Portz skeptisch. „Schon bei leichtem Frost passiert es, dass sich Eisbrocken von den Flügeln lösen und durch die Luft wirbeln.” Wer nun für die Schäden aufkommt, die ihm durch den Arbeitsausfall entstanden sind, möchte er gerne wissen.