Landesklinik eröffnet Außenstelle in Erkelenz

Landesklinik eröffnet Außenstelle in Erkelenz

Kreis Heinsberg. In der Vergangenheit hat es immer wieder Gespräche zwischen dem Landschaftsverband Rheinland, den Rheinischen Landeskliniken Viersen sowie dem Schul-, dem Jugend- und Gesundheitsamt des Kreises zur Verbesserung der Versorgungsstrukturen in der Kinder- und Jugendpsychiatrie gegeben.

Gegenüber der Bezirksregierung sei mehrfach die unzureichende Versorgung zum Ausdruck gebracht, berichtete Landrat Karl Gruber im Kreisausschuss.

Nunmehr sei mit der Landesklinik Viersen dahingehend Übereinkunft erzielt worden, kurzfristig Versorgungsangebote im Kreis zu etablieren, um der defizitären Versorgung entgegenzuwirken.

Vereinbart wurde, dass die Landesklinik Viersen in Erkelenz eine Außenstelle der von der Kassenärztlichen Vereinigung zugelassenen Institutsambulanz der Landesklinik Viersen betreibt. Dazu werden regelmäßig Sprechstunden an vier Tagen in der Woche angeboten.

Als Fachpersonal sollen ein Arzt, ein Psychologe sowie eine Arzthelferin eingesetzt werden; im Bedarfsfall noch ein Sozialarbeiter.

Es handelt es sich jeweils um Teilzeitstellen mit unterschiedlichem Beschäftigungsumfang. Diese Angebotsstruktur soll zum 1. Oktober beziehungsweise 1. November verwirklicht werden.

Gruber: „Damit ist die kinder- und jugendpsychiatrische Versorgung in ausreichendem Umfang gewährleistet.”