Haaren: „Lachfalten im Gesicht, das stört uns nicht”

Haaren : „Lachfalten im Gesicht, das stört uns nicht”

Frauen aus 15 Pfarren des Dekanates Heinsberg/Waldfeucht hatten sich in der bunt geschmückten Haarener Selfkanthalle eingefunden, um dort vergnügliche Stunden bei der Karnevalssitzung der Frauengemeinschaften zu genießen.

Die Dekanatsvorsitzende Annemarie Rongen begrüßte mehr als 300 Frauen, die sich teils kostümiert, teils in Zivil, aber alle bestens aufgelegt, dort eingefunden hatten.

„Ich freue mich, so viele hier in dieser schön geschmückten Halle begrüßen zu können. Sie sind ein tolles Publikum. Leider haben wir in diesem Jahr keinen Hoppeditz zur Seite, obwohl wir uns sehr bemüht haben”, sagte die Vorsitzende.

Und wegen eines Todesfalls gab es auch keinen Elferrat, weshalb der Vorstand diesmal die Plätze auf der Bühne einnahm.

Bei der Begrüßung der Frauen aus 15 Pfarren des Dekanats (Aphoven, Bocket, Braunsrath, Haaren, Heinsberg, Karken, Kempen, Kirchhoven, Laffeld, Obspringen, Schafhausen, Straeten, Unterbruch, Waldenrath, Waldfeucht) machten sich die jeweiligen Gruppen lautstark bemerkbar.

Durch die Sitzung führte Mariette Wennmacher. „Herzlich willkommen in der Narrenhalle. Bitte macht mit, denn nur so kann der Abend wirklich gelingen. Singt mit, wenn falsch, dann wenigstens laut”, forderte sie gleich Stimmung ein.

„Wir werden uns amüsieren und die Lachmuskeln strapazieren. Und wenn wir nach diesem Abend mehr Lachfalten im Gesicht haben, dann stört uns das nicht. Wir sind schön genug. Pappmul ahoi!”

Dann ging es los mit der turbulenten und unterhaltsamen Sitzung. Den Auftakt machten die „Sugar Babys” aus Kempen mit dem Afrika-Tanz. Ein Opfer, Feuer und Rauch brachten die Kannibalinnen mit und zogen die Zuschauerinnen in ihren Bann.

Weiter ging es mit Gertrud Kreutzer aus Haaren und ihrem Vortrag über „Der Tünnes”. Stimmungslieder von Inge Hamacher, der musikalische Vortrag „Aus alt wird jung” oder „Marie und Billa” sowie ein Showtanz ließen die Zeit bis zur Pause schnell vergehen.

Schlag auf Schlag ging es danach weiter mit den „Kluser Pappmule”, Vorträgen, Showtanz und klassischem Ballet. Unter der Leitung von Gisela Liebens gab es zum Finale Stimmungslieder mit allen Mitwirkenden.

Ein Dank ging an Gregor Schumann für die Musik, Karla Heutz für die Maske, Dorothee Classen und Gerda Hohnen für die Hilfe hinter der Bühne und Benedikt Scheuvens für Unterstützung bei der Technik. Denn ohne diese Helfer, so Annemarie Rongen, wäre ein solcher Abend nicht möglich.