Erkelenz: „Kunst an der Kö” statt lärmender Omnibusse

Erkelenz : „Kunst an der Kö” statt lärmender Omnibusse

In einem Punkt, da sind sich alle einig, Planer, Ratsherren, Verwaltung sowie die Geschäftsleute: Die Kölner Straße muss attraktiver werden.

Um diesem Ziel näher zu kommen, wurden schon einige Gedanken gewälzt und in Workshops Pläne erstellt. Dabei kam schon einiges herum.

So soll der Bereich oberen Kölner Straße zwischen Bahnhofsvorplatz und der Fußgängerzone neu gestaltet werden.

So gut wie in trockenen Tüchern ist beispielsweise der Wunsch nach einem verkehrsberuhigten Geschäftsbereich und vor allem an vergrößerten Seitenflächen, damit die Geschäftsleute etwa mehr Möglichkeiten für Auslagen haben.

Denn heute bestimme der Verkehr das Geschehen an der Kölner Straße, hieß es bei der Sitzung des Ausschusses für Kultur und Sport im Kaminzimmer des Hohenbuscher Herrenhauses bei Hetzerath. Diese Straße soll aber eine Straße vornehmlich für Fußgänger und Käufer werden.

Der Autoverkehr soll größtenteils über den Heinrich-Jansen-Weg parallel geführt werden.

Intensive und unermüdliche Verhandlungen mit den Kreiswerken hätten dieses Ziel in greifbare Nähe gerückt: Mit der Umgestaltung soll später der gesamte Busverkehr aus der oberen Kölner Straße herausbleiben.

„Was machen wir dann mit dem Kölner Tor?”, wollte SPD-Ratsherr Willi Jansen wissen. Bis dahin müsse eben eine Verbindung für die obere Kölner Straße, dem Kölner Tor und dem verkehrsberuhigten Bereich geschaffen werden, erwiderte Ansgar Lurwerg, der technische Beigeordnete der Stadt auf diese Frage.

Mit einem gewissen Maß an Verkehr müsse an der Kölner Straße allerdings immer gerechnet werden, hieß es weiter.

Wichtig sei vor allem, die Attraktivität der Straße zu steigern und der „Kö” ein eigenes Image zu verschaffen, betonte Lurweg. Ein gemeinsames Konzept der Stadt, der Gewerbetreibenden, der Anlieger sowie von Künstlern müsse her.

Erste Überlegungen befassen sich beispielsweise damit, an markanten Stellen, vielleicht sogar in Form eines Podestes, interessierten Künstlern Raum zur Verfügung zu stellen, damit sie dort ihre Werke aus stellen können.

„Kunst an der Kö”, ähnlich wie es dies auch schon im Zentrum der der Stadt Heinsberg gebe, sei vorstellbar. Der Vorsitzende des Kunstausschusses, Hatto Haak war sich ebenfalls sicher, mit „Kunst an der Kö” mehr Menschen nach Erkelenz locken zu können.