Kückhoven: Kückhoven: Jecker Streifzug durch die Historie

Kückhoven : Kückhoven: Jecker Streifzug durch die Historie

Nicht wegzudenken ist der Fastelovend aus Kückhoven, wo die Kükage de Japstöck zu Hause ist.

Und obwohl Petrus den Jecken nicht mehr so wohl gesonnen war und es im keinen strahlenden Sonnenschein mehr gab, zog es reichlich Narren auf die Straßen zum prächtigen Tulpensonntagszug.

Er begann ganz traditionell mit der Prinzenwageneinweihung vor der Gaststätte Eggerath, bevor sich der Zoch zu Ehren der Regenten Prinz Jupp V. und Ihre Lieblichkeit Prinzessin Heike II. in Bewegung setzte.

Begleitet wurde das Prinzenpaar von der Nachbarschaft Holzweilerend, von den Jugendbläsern Hetzerath sowie einer Prinzengarde, die ebenfalls aus dem Holzweilerend stammt und mit den Tollitäten den krönenden Abschluss des Zuges bildeten.

Aber nicht nur die Nachbarschaft vom Holzweilerend hatte sich mit dem Bazillus Karneval infiziert. Ins närrische Getümmel hatten sich auch die Nachbarschaft von der Kirchstraße, von der Maar, vom Stülpend und vom Kleinend gestürzt und feierten vergnügt in ihren herrlichen Kostümen.

Neben einer großartigen „Fantasy-World” konnten die Narren auch in die Welt des bunten und spektakulären „Zirkus” eintauchen. Wer noch nicht vom Karnevalsfieber angesteckt war, der verfiel mit Sicherheit dem „Indian Fever”, das die Frauen des TUS Germania verbreiteten.

Mit Spannung und Erstaunen wurde der „Domino-Day” von den vielen Schaulustigen am Straßenrand begrüßt, die herrlich anzuschauenden, zum Teil auch recht exotischen Cocktailbecher machten so manchem Jecken Lust auf etwas Fruchtiges.

Wer lieber in die Ferne schweift und sich fürs Weltall begeistern kann, der war im Karnevalswagen „Raumfahrt” bestens aufgehoben. Neben einigen Römern, die sich nach Kückhoven verirrt hatten, schwirrten auch noch einige Russen im Zoch mit herum.

Aus Schwanenberg waren die „Panzer-Knacker” dabei. Es war schon verrückt, was beim Karnevalszug in Kückhoven alles erlebt werden konnte: Von der Steinzeit aus Mennekrath bis hin zu „Woodstock 2003 lebt” war viel dabei.

Sogar ein recht unheimliches, geradezu schauriges „Geister-Schloss” aus Erkelenz hatte seinen Weg zu den Japstöck gefunden. Und wo ein Erkelenzer Karnevalswagen war, da war die EKG samt Prinz Reinhard I. und Prinzessin Christa I. nicht weit. Mitgebracht hatten sie ihre große Funken- und Hausgarde sowie die Prinzengarde samt Marketenderinnen.