Erkelenz-Tenholt: Kritik am Abriss der alten Brücke

Erkelenz-Tenholt : Kritik am Abriss der alten Brücke

Nach dem Abriss der über 150 Jahre alten Brücke zwischen Tenholt und Baal über die Bahngleise kommt Kritik am Vorgehen der Stadt Erkelenz auf.

Beim Klompenball in Tenholt beklagten einige Bürger den Verlust des Bauwerks. Peter Mevissen wird nach dem Bericht in unserer Zeitung in seiner Kritik konkret: „Die Brücke war vor ihrer Vernichtung in einem guten Zustand noch für lange Zeit und nicht baufällig”, meinte er.

Der Technische Beigeordnete der Stadt Erkelenz, Ansgar Lurweg, widerspricht dieser Kritik: „Es gab massive Schäden in Mauerwerk und Fundament, nicht nur am Straßenbelag.” Die Stadt Erkelenz habe die Verkehrssicherungspflicht und müsse dafür Sorge tragen, dass von der Brücke keine Gefahren für den Eisenbahnverkehr ausgeht.

Auch habe die Brücke nicht der Sprengung standgehalten. Das habe vielleicht optisch so ausgesehen, weil durch die Bauweise mit den Rundbögen das Bauwerk sich nach der Sprengung noch selbst gehalten habe. „Die Bagger haben dann aber leichtes Spiel gehabt.”